Zucht-Eis

Arjeplog nahe am Polarkreis: Seit 1970 geben sich die Leute von der Automobil- und Zulieferindustrie in diesem nordschwedischen 5.000-Seelen-Ort die Klinke in die Hand, in der Hochphase der Wintertests können das bis zu 3.000 Menschen sein. Es gibt einige Sonderrouten über Land. Ansonsten dreht sich alles um eine bis April zugefrorene riesige Eisfläche. Wir sprechen hier von rund 10 Kilometern Streckenlänge. Und die Einheimischen wissen, was wir Tester brauchen. Über den Winter ist das Eismachen zum Hauptgewerbe in der Waldbau- und Rentierzucht-Gemeinde Arjeplog geworden. Das Eis auf dem See wird regelrecht herangezüchtet und dann mit Grätern, Lkw, Radladern und Traktoren präpariert. Unglaublich, was die Schweden da so alles anschleppen.


Kategorie: Allgemein, Testfahrt
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7 Reaktionen zu “Zucht-Eis”

  1. Torsten

    Zuletzt wurde über diesen Ort und die “Testerei” ja in verschiedenen Medien berichtet und diskutiert, auch um den Aspekt, dass die Einheimischen Erlkönig-Fotografen so gut es geht fernhalten oder vertreiben wollen – auch aus Angst, die Industrie würde sonst woanders hin gehen (=> wirtschaftliche Nachteile für den Ort).

    Dazu hab ich gleich ein paar Fragen:
    - Besteht wirklich “Fluchtgefahr”, denn die Fotografen würden spätestens nacheiniger Zeit wohl auch folgen…
    - Kann Opel wenn es denn wirklich sein muss die Wagen nicht so stark tarnen oder nur auf nicht öffentlich zugänglichen/einsehbaren Geländen bewegen, so dass es zumindest keine Fotos gäbe, auf denen irgendwas konkreteres zu erkennen ist, gäbe?
    Und bissle Themenwechsel:
    - Gerade weil ich diesen Blog so toll finde bin ich gerade schon etwas verwundert, warum es hier schon seit Anfang Mai Einträge hat, ich als “Registrierter” durch den Insignia-Newsletter aber erst gestern davon erfuhr. Warum ging das nicht zeitnäher – und wie haben die anderen hier hergefunden?

  2. Adam

    Durch googeln, ganz einfach.
    Aber es stimmt schon: Opel hat Probleme, Informationen jeglicher Art an den Mann zu bekommen. Eine weitere Baustelle neben der oft sehr schlechten Qualität der Vertragshändler.
    Da besteht noch Handlungsbedarf.
    Aber der Blog ist doch schon einmal ein guter Schritt, wie ich finde, auch wenn man verständlicherweise nicht die Fragen beantwortet bekommt, die einen am meisten interessieren.

  3. Torsten

    Googlen wäre sicher eine Methode gewesen. Aber ich denke (bis erwarte), dass wenn es schon einen Newsletter für Interessenten gibt dort auch möglichst zeitnah alles relevante verkündet wird.
    Sehe den Sinn eines Newsletters in dem Fall gerade dahin, dass bei mir automatisch alle neuen Infis ankommen und ich eben nicht mehr selbst auf Verdacht googlen oder immer wieder bei opel.de gucken muss, ob es was neues gibt.

  4. Adam

    Bin vollkommen bei Dir.
    Aber ich mach mir keine Illusionen mehr bezüglich Newslettern. Die sind hauptsächlich da, um an Deine persönlichen Daten zu kommen. Und damit wäre ich vorsichtig.
    Und wenn dann doch mal ein Letter kommt, ist die darin enthaltene Information eher mager und schon tauglich für die Geschichtsbücher. Wieder ein Punkt, wo Handlungsbedarf besteht.

  5. Torsten

    Im konkreten Fall ist das mit der Adresse doch harmomlos – denn Plficht sind nur Name und eine eMail-Adresse. Da kann man nach persönlichem Paranoia-Grad ja auch flasche Namensdaten angeben und/oder spezielle eMail-Adressen nehmen, die man nach einer Zeit wieder löschen kann.

    So wie ich das – nach dem lesen einiges Link aus dem Blog hier sehe – hat Opel warum auch immer entschieden, das Blog einfach zu starten und zunächst wohl nirgends wirklich merklich drauf hinzuweisen.

    Megaaktualitöt oder Gleichzeitigkeit zu Pressemeldungen fordere ich auch nicht (teils dürften Zeitungen unglücklich sein, wenn man beim lesen sagen kann “och das hatte ich doch schon gestern in der Mail), aber Newsletter sollten mind. nicht wesentlich später informieren als es andere Medien tun.

    Und da gibt es dann ja noch diesen einen großen Telefommunikationskonzern, der einen IMHO echt lustigen Newsletter per Brief für seine Aktionäre bot. Redaktionsschluß z.B. eine Woche nach Hauptversammlung, bis er im Briefkasten lag dauerte es nochmal Wochen – um dann ganz aktuell das lesen zu können, was ich dann jeweils schon auch in alten Zeitungen bei Ärzten oder Frisören hätte lesen können.

  6. Josh

    Schade das der Insignia erst nach September herauskommen soll. Mein Bruder heiratet im September..und fährt mit einem Rolls Royce vor- da hätte ich mir sehr gerne einen geliehen um “standesgemäß” hinterher zufahren..

  7. Ice

    Ich finde den Insignia-Blog und deren Inhalte und Kommentare einfach spitze.Das Auto sieht sehr schön sportlich,dynamisch aus,und hat zu Recht seinen eigenen Blog verdient.Schöne Grüsse, macht weiter so!