Monatsarchiv für Juni 2008

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Klein aber fein

Alex Regné Gläser - Freitag, 27.06.2008

Nachtrag zu meinem Aerodynamik-Beitrag, der Fragen nach den Antennenarten hervorrief. Wir hätten da noch eine Variante im Angebot: die so genannte “shark fin” – klein aber fein. Das ist aus meiner Sicht eine elegante Lösung, wenn es nicht ganz ohne geht. Aber welche Antenne an welches Infotainment-Level gebunden ist, kann ich derzeit noch nicht sagen.

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glaeser

Hart am Wind

Alex Regné Gläser - Mittwoch, 25.06.2008

Zusammen mit den Aerodynamik-Kollegen war ich im Windkanal, um die während der Entwicklung hart erarbeiteten guten cw-Werte an Vorserienfahrzeugen zu verifizieren. Ulrich Rein, der Aero-Entwickler für Insignia, zeigt mir, wie sich die Luftströmung an die coupéhafte Karosserie anschmiegt. Keine Verwirbelungen, kein Strömungsabbruch, wirklich eindrucksvoll! Die Auswertung zeigt, dass wir unser Ziel erreicht haben. Schon jetzt können wir sagen, dass der Insignia in Sachen Aerodynamik zu den besten Fahrzeugen seiner Klasse gehören wird. Die lange Entwicklung, bei der wir die kleinsten Details von den Außenspiegeln über den Unterboden bis zur Felgengeometrie berücksichtigen mussten, war ein voller Erfolg. Danke an die Kollegen, gute Arbeit!

  

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holl

Reif für die Insel, Teil 2

Andreas Holl - Montag, 23.06.2008

Beim Insel-Besuch müssen sich unsere Kandidaten auf typischen UK roads bewähren. Und die sehen so aus: Nach außen hin stark abfallend, recht holprig und am Straßenrand drohen zwei Meter hohe Hecken oder – noch schlimmer – 20 Zentimeter hohe Randsteine. Da hilft eine perfekte Aufbaukontrolle, null Radschütteln und eine knochentrockene, präzise Lenkung. Sonst wird den Passagieren auch ganz schnell schlecht durch das viele Geschaukel, Fachbegriff: head toss. Dagegen haben wir per Feinabstimmung wirkungsvoll vorgesorgt. Sonst hätten die Kollegen von Vauxhall ihre Autos am Ende der Session nicht mit einem derart breiten Grinsen abgestellt.

 
 

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Bei 30 Grad ist Schluss

Jochen Werner - Donnerstag, 19.06.2008

Hallo, ich bin der Neue hier im Insignia-Blog, Jochen Werner, Designer. Angesichts der vielen Kommentare, die wir zum Thema Insignia-Innenraum bekommen haben, baten mich die Kollegen, den einen oder anderen Gastbeitrag beizusteuern. Das tue ich gerne und es fällt mir natürlich umso leichter, nachdem das Resultat unserer Arbeit hier im Blog ganz gut anzukommen scheint. Schon in unseren ersten Designskizzen legten wir Wert darauf, eine stärkere Fahrerorientierung des Cockpits zu erreichen – und dazu wollten wir unbedingt eine Neigung der Mittelkonsole umsetzen. Wichtig wegen der Bedienbarkeit, aber auch um einen sanften, sportlichen Fluss des Instrumententrägers in die Konsole zu erreichen. Als die Projektingenieure unsere ersten, kühn geneigten Zeichnungen sahen, begann das große Rechnen und Analysieren. Rückmeldung der Techniker: “Bei 30 Grad Neigung ist Schluss!” Warum? “Wenn ihr noch weiter neigt, bekämen Insignia-Fahrer ihre CDs nicht mehr aus dem Schacht.”

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Das „Auge“ im Blick

Alex Regné Gläser - Mittwoch, 18.06.2008

Wir Testingenieure haben ja angeblich einen Traumjob. Naja, da ist schon was dran. Diese Arbeit verlangt aber auch einen extrem hohen Grad an Aufmerksamkeit. Immer hellwach, alles im Blick – das haben wir mit dem Auge gemeinsam. So heißen bei uns die neuen Fahrerhilfen: die Verkehrszeichenerkennung und der Spurhalteassistent. Beide Funktionen sind im System integriert, das es ab 2009 auf Wunsch im Insignia geben wird. Schon beeindruckend, wie zuverlässig das System funktioniert. Im Kern ist es eine hochauflösende, kaum Handy-große Kamera unter dem Innenspiegel, die 30 Bilder pro Sekunde schießt. Dazu die aufwendige Auswerteelektronik. Freund sieht mit könnte man dazu sagen.
Wie vor kurzem auf  der Fahrt zum Testgelände Dudenhofen. Das ist ja nun wirklich eine Route, die die Kollegen und ich wie die berühmte Westentasche kennen. Und an dieser einen Stelle ist immer Tempo 120! Aber halt nicht an dem Tag, als die Grasmäharbeiten für den  Mittelstreifen vorbereitet wurden. Das Auge hat’s gemerkt und das 80er-Schild als Symbol zwischen den Rundinstrumenten eingeblendet. Schön, danke,  stimmt. Und ein Eintrag ins Testprotokoll ist mir natürlich immer lieber als einer ins Flensburger Zentralregister.

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Reif für die Insel

Andreas Holl - Freitag, 13.06.2008
Mit vier Autos machen wir uns auf den Weg zum Prüfgelände Millbrook, 50 Meilen nördlich von London. Wir wollen wissen, ob der neue Insignia reif für die Insel ist – immerhin ist Großbritannien einer der wichtigsten Märkte für dieses Auto. Die Route? Ganz klassisch über Aachen und Brüssel nach Calais, und von dort mit der Fähre nach Dover. Dort werden wir stilsicher mit “very british weather conditions” emfangen. Und wer mal “very british traffic conditions” genießen möchte, dem empfehle ich den London-Orbit, die M25, in der Rushhour bei so einem Wetter: Stau ohne Ende. Halb so schlimm – in unseren Insignia herrscht behagliches Klima und im Hotel in Bedford gibt’s bis 23 Uhr noch Butterbrote und dazu ein Pint Guinness.
 

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Probesitzen ist Chefsache

Alex Regné Gläser - Dienstag, 10.06.2008

In den Kommentaren kam die Frage auf, ob Probesitzen in unseren Vorserienwagen möglich wäre. Dazu, wie versprochen, mein Erlebnis von der 100-Prozent-Fahrt nach Südtirol, die wir mittlerweile erfolgreich absolviert haben: Wissbegierigen begegnen wir natürlich ständig. Vor kurzem hatten wir es auf dem Weg nach Österreich mit einer besonders engagierten “Verehrerin” zu tun. Die junge Dame gab sich alle Mühe, um auf den schmalen Nebenstraßen mit ihrem schwarzen Corsa dranzubleiben. Beim nächsten planmäßigen Stopp holte sie uns ein, stellte sich als “großer Opel-Fan” vor und wollte sich allzu gerne mal in einen Insignia setzen. Glück gehabt - unser gut gelaunter Chefingenieur hatte nichts dagegen und das Foto-Handy ließ sie klugerweise stecken. Ihr Fazit: “Hat sich gelohnt, dass ich euch fast 50 Kilometer gefolgt bin, obwohl ich eigentlich ganz woanders hin wollte.”

 

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Schub am Pass

Alex Regné Gläser - Montag, 09.06.2008


Der 2.8 V6 steht ganz ordentlich im Futter, was auch die Akustik unterstreicht.

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Rund um Bozen

Alex Regné Gläser - Mittwoch, 04.06.2008

Man mag es kaum glauben: Auch wer von diesem wirklich stimmigen Interieur umgeben ist, hat noch einen Blick für die Außenwelt. Dabei zeigt sich – die Gegend um Bozen ist auch wolkenverhangen schön. Auf dem Weg zum nächsten Pass haben wir es schon wieder mit Schnee zu tun. Das ist zwar alles kein Problem bei der Traktion und den Sicherheitsreserven, aber irgendwann reicht’s dann auch. Oben pünktlich angekommen, flüchten wir ins Hotel. Auswerten ist angesagt. Naja, bis auf die nötige Feinabstimmung des Feuchtigkeitssensors der vollautomatischen Klimaanlage haben wir nicht viel zu melden.

 

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Abschied vom Sass Pordoi

Alex Regné Gläser - Mittwoch, 04.06.2008


Auf der engen, splitgestreuten Passstraße geht’s runter Richtung Bozen. Bei den Bedingungen darf auch die HVAC-Einheit (Heating, Ventilation, Air-Conditioning) mal so richtig zeigen, was sie kann.

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