Bei 30 Grad ist Schluss
Hallo, ich bin der Neue hier im Insignia-Blog, Jochen Werner, Designer. Angesichts der vielen Kommentare, die wir zum Thema Insignia-Innenraum bekommen haben, baten mich die Kollegen, den einen oder anderen Gastbeitrag beizusteuern. Das tue ich gerne und es fällt mir natürlich umso leichter, nachdem das Resultat unserer Arbeit hier im Blog ganz gut anzukommen scheint. Schon in unseren ersten Designskizzen legten wir Wert darauf, eine stärkere Fahrerorientierung des Cockpits zu erreichen – und dazu wollten wir unbedingt eine Neigung der Mittelkonsole umsetzen. Wichtig wegen der Bedienbarkeit, aber auch um einen sanften, sportlichen Fluss des Instrumententrägers in die Konsole zu erreichen. Als die Projektingenieure unsere ersten, kühn geneigten Zeichnungen sahen, begann das große Rechnen und Analysieren. Rückmeldung der Techniker: “Bei 30 Grad Neigung ist Schluss!” Warum? “Wenn ihr noch weiter neigt, bekämen Insignia-Fahrer ihre CDs nicht mehr aus dem Schacht.”
Kategorie: Design, Interieur
Tags: Cockpit, Designer, Skizze


Am 19. Juni 2008 um 13:13 Uhr
Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht erwartet, daß sich noch weitere Ingenieure äußern. Ich bin positiv überrascht, danke schon einmal für das zusätzliche Engagement.
Ausgerechnet ein Designer wagt sich auf das “Parkett”
Ich kann mir vorstellen, da werden eine Menge Fragen kommen, warum hier was fehlt und dort nicht anders modelliert wurde usw. usf. Alle Geschmäcker wird auch der beste Designer nicht zufriedenstellen können.
Aber ich halte den Beruf des Designers als einen, der ständig Kompromisse eingehen muß: Stets auf der Suche nach einem neuen, gefälligen und nach Möglichkeit zeitlosen Design innen wie außen und dabei die Funktionalität nie aus den Augen zu verlieren.
Zum Insignia:
Den Bildern zu folge für meinen Geschmack innen wie außen sehr gut gelungen. Alles wirkt auf mich bis auf ein paar Details stimmig, meinen Glückwunsch.
Mit den 30° verstehe ich nicht so ganz. Wenn die Oberfläche um 30° geneigt ist, muß dies ja nicht bedeuten, daß die eingebauten Geräte ebenfalls diesen Winkel aufweisen müssen
Am 19. Juni 2008 um 13:30 Uhr
Jochen Werner, I think the iterior is delicious. Very intelligent and comfortable. Can’t say anything about the materials, till I test the new Insignia, but I’m sure, the use and quality of them is on the high level. I also like the yellowish lights in my Astra GTC much, but as I can observe, Insignia changed illumination to reddish. It’s OK then, but now it’s like Mazda6 and Audi.
Other than that, I’m crazy about the new interior – it’s genious. And hope I’ll not be displeased, when I see Insignia in real. Hurray for designers!
Am 19. Juni 2008 um 13:36 Uhr
Sehr gute Idee das sich jetzt hier auch Designer in dem Blog äußern dürfen. Gerade im Innenraum gab es doch m.E. nach die meisste Kritik am Vorfahren Vectra C! Deshalb finde ich es sehr gut und bemerkenswert, dass Opel hier einen entscheidenden Sprung nach vorne gemacht hat. Nun zur Frage: Welche Beleuchtungsarten des Tachos wird es denn geben beim Insignia? Wenn Produktdetails noch nicht veröffentlicht werden dürfen ist das auch ok, aber ich kenne bereits das Fakt, dass bei gedrückter Sporttaste die Tachobeleuchtung sich von Weiß zu Rot verändert. Allerdings habe ich auch schon Innenraumbilder gesehen, bei denen der Tacho Blau hinterleuchtet war. Ist dies auf eine kommente OPC-Variante zurückzuführen? Oder war dies nur ein Test? Vielen Dank für ihre Antworten
Am 19. Juni 2008 um 14:13 Uhr
Wieso die CD bei mehr als 30° Neigung nicht rausgeht verstehe ich auch noch nicht.
Bei der Überschrift (lese per Feedreader)dachte ich übrigens erst und nur gaaaaanz kurz entsetzt ab 30° Außentemperatur gibt die Klimatisierung auf, dann erwartete ich irgendwas von Testfahrt in Death Valley oder Hitzekammer (von wegen ab wieviel Grad außen wird es innen trotz aller Technik zu warm) und war dann doch überrascht, worum es wirklich ging.
Am 19. Juni 2008 um 14:39 Uhr
@Fabian,
wir haben eine Weiße diffuse Instrumentenbeleuchtung die bei Druck auf den Sportknopf auf ein orange rot umschaltet um die “Zustandsänderung” zu visualisieren (ist ein Hingucker, denke ich). Parallel verändern sich natürlich all die anderen Faktoren wie Ansprechverhalten des Gaspedals etc.
Beleuchtungsfarben stehen in direktem Zusammenhang mit den Marken und werden natürlich mit Bedacht eingesetzt.
Am 19. Juni 2008 um 14:45 Uhr
@tommy,
thanx man, appreciate.
Reddish light will nicely emphasize the sporty ambience.
Pretty shure that we will do all we can to satisfy your high exspectations…;-)
But I must say seing now the result of all the work is a great feeling and if you guys like it its even better…
Am 19. Juni 2008 um 14:56 Uhr
@Torsten,
anscheinend ist der Auswurfsmechanismus bei den verwendeten Geräten da am “Ende ” seiner Leistung….
Am 19. Juni 2008 um 15:01 Uhr
@ adam,
nein, die Geräte per se nicht, nur die Druckrichtung der Knöpfe und eben die Ein/Ausschubrichtung der CD.
Bei Deiner Berufsbeschreibung warst Du schon recht nahe dran. Es gibt da eine alte Redewendung, “Form Follows function” -
somit ist das Gute Aussehen nur im Einklang mit einer guten Funktion zu erreichen (war glaube ich Sullivan), aber da wird es schon recht philosophisch.
Am 19. Juni 2008 um 18:39 Uhr
Wann werden weiter Innenraumfarbkombinationen bekannt gegeben? Das überall zu sehende Beige wirkt auf micht nicht sehr ansprechend.
Die Anordnung der Bedienelemente sieht auf den Fotos schon sehr gut aus, auch auf diese neue Steuerung des Infotainmentsystems bin ich sehr gespannt.
Als großes Minus empfinde ich aber diese Parkbremse. Was für Vorteile soll diese bringen außer noch mehr Elektronik und damit verbundene Schwachstellen? Platz genug wäre gewesen, im BMW funktioniert das auch neben so einem Infotainmentbedienjoystick.
Am 19. Juni 2008 um 19:37 Uhr
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine mechanische Handbremse durchaus mehr als genug Potential zur Schwachstelle hat (Vectra B Vorfacelift z.B. – Katastrophe).
Soweit ich weiß werden beim Vectra C z.B. schon die hinteren Scheibenbremsen als Handbremse benutzt, es entfällt also die extra Trommelbremse. Der Insignia ist nun ein weiterer Schritt. Die Mechanik entfällt, statt dessen nutzt man außer dem Schalter nur Komponenten die ja ohnehin an Bord sind und ohne Elektronik fährt heutzutage sowieso kein Auto mehr (Ob das nun generell als positiv zu bewerten ist ist wohl eher eine philosophische Frage und würde hier den Rahmen sprengen).
Solang es funktioniert ist die EP in meinen Augen ein Schritt nach vorn denn unterm Strich werden Komponenten eingespart. So wird das Risiko eines Defekts sogar verringert.
Sollte ich das falsch sehen, korrigiert mich!
Gruß, Raphi
Am 19. Juni 2008 um 20:22 Uhr
Das find ich auch sehr sehr gut das ein Designer zu Wort kommt. Meine Frage wäre, ob es neben dem Klavierlack und Holzdekor auch etwas wie gebürstetes Aluminium gibt?
Am 19. Juni 2008 um 21:16 Uhr
Im Zusammenhang mit den Zierleisten, aber nicht auf diese beschränkt, fällt mir auch eine Frage ein: Gibt es bei Opel einen Trend zu mehr Individualisierungsmöglichkeiten?
Es gibt so vielseitige wie unterschiedliche Geschmäcker, die nirgends besser als im Innenraum befriedigt werden könnten, sei es durch unterschiedliche Zierleisten, unterschiedliche Stoffdesigns und -materialien, Wahl zwischen hellem und dunklem Dachhimmel usw.
Ich denke, das könnte für den einen oder anderen durchaus kaufentscheidende Gründe darstellen.
Man kann darüber diskutieren, ob es Sinn macht, wie bei der Konkurrenz 4!!! verschiedene Außenspiegel anzubieten, aber bei Zierleisten und dem partiellen Einsatz von Leder und/oder Alcantara, Holz, Chrom und/oder Aluminium sollten mehr Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten unabhängig voneinander angeboten werden, um möglichst viele Geschmäcker befriedigen zu können.
Am 19. Juni 2008 um 22:09 Uhr
Das wäre wirklich nicht schlecht.. Im Sinne von Mass Customisation.
@ Jochen Werner: Könntet man vielleicht auch versuchen jemanden aus dem Marketing für den Blog zu gewinnen?
Am 20. Juni 2008 um 13:32 Uhr
@adam,
generell ist es natürlich klasse wenn man das Auto selber mitgestalten kann. Aber als Hersteller wird das wohl in gewissen Grenzen bleiben. Die Hauptschwierigkeit ist eben die Vielfalt der Geschmäcker. Die Kombinationen sollen ja auch alle “super” aussehen. Da muss man leider manchmal reduzieren. Schwierig und vor allem extrem Kostenintensiv ist es die Vielfallt der Variationen zu betreuen, glaubt man gar nicht! Ich denke aber das vor allem Software mässig noch einiges geht. Und dann gibt es ja noch Tuner…;-).
Am 20. Juni 2008 um 14:13 Uhr
@Jochen Werner,
durchaus richtig, aber dennoch ein Beispiel:
Die Klavierlackleisten im Corsa D gab es nur beim Cosmo und beim Edition mit roter Innenausstattung, welche ihrerseits von der Außenfarbe abhängig war.
Gerade die Klavierlackleisten sind aber so neutral, daß sie zu jeder Innen- und Außenfarbe passen würden. Leider nicht wählbar.
Oder Alcantarabezüge bei Opel – Fehlanzeige. Bei der Konkurrenz ist das alles machbar, zumindest gegen Aufpreis.
Sicher sind viele Varianten kostenintensiver, aber auch hier glaube ich, zeigt der Markt eindeutig, daß es sich dies lohnt, darin zu investieren (siehe VW Golf mit Individualfarben, teuer, aber sie werden angeboten).
Ich arbeite bei einer großen Firma, die mittlerweile auch an GM und somit an Opel Simulationssoftware verkauft, die in der Lage ist, x Varianten zu verwalten und die Produktionslinien entsprechend zu optimieren und damit Kosten zu sparen. Von daher sollte man nicht den Fehler machen, an falschen Stellen zu sparen.
Auch ich habe schon Kaufentscheidungen verschoben, da die gewünschte Variante nicht angeboten wurde.
Sicher, es gibt Tuner, aber dann müssen sich, um auf die Leisten zurückzukommen, diese auch einfach austauschen lassen (so z.B. nicht möglich bei Türverkleidungen beim Astra).
Und warum das Geschäft den Tunern überlassen, wenn Opel es selber machen kann?
Opel steht nun einmal in Konkurrenz mit anderen Autoherstellern und muß sich mit diesen messen lassen. Sie dürfen, u.a. auch durch fehlende Individualisierungsmöglichkeiten nicht noch mehr Marktanteile verlieren.
Und hier ist auch der Designer gefordert, der eine Individualisierung unterstützen kann, indem er schon beim Entwurf Rücksicht auf verschiedenartige Designs nimmt, die miteinander harmonisch kombinierbar sind, selbstverständlich alles im Rahmen.
Sehe ich das so falsch?
Wenn das, was ich diesbezüglich bereits über den Insignia gelesen und gesehen habe (Wahl zwischen Holzleiste und lackierter Leiste, Wahl zwischen hellem und dunklem Teppich), wahr ist, wäre dies ja schon ein richtiger Schritt, aber weitere sollten folgen.
Mir liegt die Marke Opel (auch aufgrund ihrer Enstehungsgeschichte und deren (ehemaliger?) Firmenphilosophie) sehr am Herzen und hoffe sehr, daß sie wieder dort anknüpfen kann, wo sie in den 60ern und 70ern mal war.
Der Insignia könnte dafür durchaus ein Startschuß sein.
Viele Grüße,
Adam
Am 20. Juni 2008 um 15:57 Uhr
Da kann ich mich Adam nur anschließen. Indvidualisierungsmöglichkeiten sind bei Opel schlichtweg eine Katastrophe!
Guckt man sich mal den Golf an, da gibt es sogar für das Basismodell wenigstens zwei Stoffe zur Auswahl.
Und wenn’s Opel mal verschiedene Stoffe gibt, dann ist es immer an etwas anderes gekoppelt. Wollte man zum Beispiel beim Astra H die orangenen Sitze, so musste man auch diese hässlichen Leisten in Kauf nehmen. Will man beim Corsa D rote Sitze, ist gleich das ganze Armaturenbrett rot. Das ist viel zu viel, total übertrieben. Warum kann nicht einfach nur ein weiterer Stoff und eine weitere Dekorleiste angeboten werden?
Am 20. Juni 2008 um 17:50 Uhr
Was mich mal interessieren würde,wieso es beim INSIGNIA wieder “TÜRPINNE” geben wird?
Beim ASTRA H,ZAFIRA B und auch CORSA D waren ja keine mehr vorhanden.(der Vectra C hatte sie ja noch)
Wie sieht es den mit anschlussmöglichkeiten externer Geräte aus,wie z.B. USB-STICK(mp3 player),I-pod ect. ?
Wird es als option auch einen DVB-T empfänger geben oder wenigstens einen VIDEO Eingang(um z.B. einen portablen DVD Player anzuschliessen.
Am 20. Juni 2008 um 18:06 Uhr
Was sind denn “Türpinne”? Verstehe ich gerade nicht.
Am 20. Juni 2008 um 18:25 Uhr
Na diese “PINNE”(“Türknöpfe” nennt sie Irmscher) an den TÜREN wo man sieht ob diese abgeschlossen ist oder auf ist,evt. gibt es davon einen “FACHBEGRIFF”.
Einfach mal bei google (bildersuche) TÜRPINNE eingeben
Am 20. Juni 2008 um 18:37 Uhr
Ja, das Innenraumindividualisierungsthema (tolles Wort) muß bei Opel stark verbessert werden: Ich fahre z.Z. einen Signum. Dort wollte ich eigentlich beiges Leder und die Zierleisten in Aluminium. Bei beigem Leder sind aber die Zierleisten aus Holzimitat, was ich persönlich total häßlich finde. Weder mit Geld noch guten Worten bekommt man beiges Leder mit den normalen Aluminium-Zierleisten. Absolut unverständlich und das KANN DEFINITIV kein großer Aufwand sein, Lederfarbe und Zierleisten unabhängig voneinander kombinierbar zu machen.
Notgedrungen habe ich jetzt das graue Leder und die Alu-Zierleisten.
So eine Bevormundung werde ich beim nächsten Auto (in 1,5 Jahren) nicht machen. Klarer Favorit ist der Insignia 2.9 CDTI 4×4 (evtl. Caravan), wenn man mir aber vorschreibt welche Zierleisten ich zu welcher Innenfarbe nehmen muß und das nicht meinem Geschmack entspricht, wird es definitiv kein Insignia.
Bitte dort etwas mehr Flexibilität um treue Kunden zu halten und neue zu gewinnen.
Viele Grüße
pecko
Am 20. Juni 2008 um 22:16 Uhr
Was ic hpersönlich neben diesen Blog super finden (soweit ich weiß ist Opel der erste Hersteller mit einem solchen Blog) würde ist das man wie bei Audi “Audi TV” auch ein OPEL TV mit der selben Technik machne würde ,im Vergleich zu der Benz und BMW version ist dieser meiner Meinung nach am besten und würde die OPEL Image welt perfekt transportieren können
Am 20. Juni 2008 um 23:00 Uhr
Ich kann den Kommentaren zur Indivdualisierung nur zustimmen. Mein Signum hat die Cosmo Plus Ausstattung. Diese seltsamen Zierleisten in diesem Carbonliniendesign gefallen mir im Grunde auch nicht. Mein Vorschlag: Zierleisten in: Wurzelholz hell, Wurzelholz dunkel,Zebrano, Aluminium gebürstet, Klavierlack oder mal ganz was neues: Kupfer gebürstet oder ein Titanlook. Diese Deatils sollten individuell mit verschiedenen, zur Verfügung stehenden Farbkombinationen der Stoffe/des Dachhimmels und des Armaturenträgers kombiniert werden können. Warum nur das fortführen, was andere auch bieten. Der Insignia ist voll von Innovationen, warum nicht auch Schritte im Bereich Innenraumfarbgebung wagen, die noch keiner gewagt hat?
Am 20. Juni 2008 um 23:16 Uhr
Das was hier über die Individualisierung ist auch in meinen Augen ein wichtiger Punkt für einen Autokauf. Wenn ich für den für den Antara braune LEdersitze haben will muss ich auch das Cosmo PAcket nehmen. Wenn ich aber den Como schn ickschnack net brauche und ich trotzdem Leder haben will geht dies nicht.
Am 21. Juni 2008 um 00:50 Uhr
@Jochen Werner
Ich glaube, dass die Entwickler mit der 30-Grad-Aussage weniger die möglichen Probleme mit dem AUswerfen der CDs gemeint haben (die Eject-Mechanik ist imstande, die CDs auch vertikal auszuwerfen, kommt halt auf den Schub an), sondern dass die Laufwerke bei weiteren Neigungen zu empfindlich reagieren würden, womit Opel dann alle Hände voll zu tun hätte, diese auf Kulanz auszutauschen..
Eine Frage dennoch an Dich als Designer: ist denn diese viel zitierte Spalte zwischen Cockpit und der Tür so gedacht worden?
Am 21. Juni 2008 um 16:35 Uhr
——–Individual Program——-
People where your ingenuity ?
Mercedes, Bmw, Audi, Vw – they have many big models :
S-class, 7-er, A8, Phaeton
CL\SL, 6-er, R8
E-klass\CLS, 5-er, A6
ML\GL, X5/X6, Q7, Touareg
Big model – it also prestige\image\status, therefore these marks have “Individual Program” necessarily.
Opel has no any big model, therefore “Individual Program” has no.
If Opel will creat “Individual Program” it will be the first manufacturer who has created the “Individual Program” not having the big models.
Am 21. Juni 2008 um 17:51 Uhr
@Integras (verstehst Du genug deutsch? Ich versuch es mal mit meinem schlechten engisch): i just looked at at bmw.de an found “Individual”-Versions even for the 3er-Series and mercedes-benz.de shows at least some “designo”-options for the C-Class. At Audi.de and volkswagen.de (some) individual optionas are available for the smaller cars, too.
Oder anders: besondere Felgen, Lacke, Leder gibt es bei Mercedes/BMW/Audi/VW wohl nicht nur für die ganz großen Modelle, aber ob es z.B. auch (besondere) Hölzer und Metalle als Zierteile im Innenraum gibt hab ich so schnell nicht finden können. Ist wohl auch die Frage, ob das jeweils eher unbezahlbare ganz spezielle Einzelanfertigungen sind oder das halbwegs als normal Sonderausstattung läuft.
Am 21. Juni 2008 um 18:19 Uhr
Occasion for creation of the “Individual Program” first of all big status models. Certainly having the “Individual Program”, why it to not offer for younger models ? – in fact it is expedient and economically.
And show me the manufacturer who has specially created the “Individual Program” for younger models, not having big models ? Nobody ! I hope Opel it will make the first.
Mercedes, Bmw, Audi, Vw – to them is more easy, as technologies get from the big models on younger.
Am 21. Juni 2008 um 18:31 Uhr
Conclusion : Opel must have New Big RWD Omega\Senator …. please ! )))))))))
It is tradition and prestige !
Am 21. Juni 2008 um 18:38 Uhr
@Torsten:
Wenn man die “Style your Insignia”-Option auf der Insignia-Seite betrachtet, kann man Opel schon etwas Mut bei den Individualisierungsoptionen zusprechen, da gibt es z.B. die Felgen in 20″ (vorausgesetzt, die schaffen es auch in die Zubehörliste).
Was die Styling-Optionen bei BMW & Co. anbelangt: da gibt es eine mehr oder weniger breite Auswahl, die sich jedoch überall um Holz/Leder usw. dreht. Ich bin mir fast sicher, dass Opel für Insignis bestimmte Sachen nicht anbieten wird (z.B. Belederung des Cockpits), aber das würde auch nicht unbedingt Sinn machen. Andererseits, wird Opel hoffentlich beim Styling sinnvolle und auch beliebte Optionen anbieten, wie schwarze Farbe beim Innendach usw.
Am 21. Juni 2008 um 18:41 Uhr
@INTEGRAS: A new Omega/senator would make no sense, IMHO.
Opel should profile themselves right in the areas where they are now. Trying to compete with brands that are already posessing a notable market share in luxury cars segment costs too much.
Am 21. Juni 2008 um 18:58 Uhr
“Trying to compete with brands that are already posessing a notable market share in luxury cars segment costs too much”
LeSlow, I know, that is difficultly and expenses for Opel. But it is tradition (with many fans) and prestige !
I hope, that though sometime…
Am 2. Juli 2008 um 20:25 Uhr
Hallo!
Ich habe mal zwei Fragen:
Wo darf denn der Beifahrer seinen linken Arm betten? Ist die Armlehne nach vorn zu schieben oder gibt’s da einfach nix?
Ansonsten find’ ich’s prima, dass es wieder genügend Ablagemöglichkeiten für Becher und Flaschen gibt!
Ist das Fach links unter’m Lenkrad ein zweites Handschuhfach für den Fahrer oder nur der Sicherungskasten?
Gruß, Raphi
Am 3. Juli 2008 um 10:00 Uhr
@RalphiBF,
auf die Ablagen haben wir auch besonderen Wert gelegt. Da kann ich noch mehr erzählen…
Fach unter Lenkrad ist ein Ablagefach zum heraus klappen.
Die Mittelarmlehne ist bei der elektrischen Handbremsversion auf Beifahrerseite bis an den “Tassenstauraum” gezogen. Zum Fahrer hin ist diese nach Fahrzeug vorne verlängert um bei Versionen mit dem multifunktionalen Knopf eine Auflage der Hand zu ermöglichen.
Bei der mechanischen Handbremse wurde die Armauflage sogar ausgespart um eine Betätigung der Handbremse mit der maximalen Armauflagefläche zu kombinieren. Eine verschiebbare Armlehne wie im jetzigen Signum gibt es aber nicht.
Am 3. Juli 2008 um 16:31 Uhr
@Designer: Mich würde interessieren ob bei Facelift modellen schon während der Entwicklungsphase des PKW ein Plan für Verbesserungen aufgestellt wird(bei Materialien), welche hinterher nur aus der Schublade gezogen werden, oder wird erst ein Jahr vor wechsel in das Faceliftmodell veränderungen geplant?
Am 26. Juli 2008 um 08:55 Uhr
Jetzt, wo der Insignia vorgestellt wurde, hoffe ich, daß etwas mehr Details verraten werden dürfen.
Da ich kein ‘Freund’ von schwarzen Innenräumen bin, muß ich nun enttäuscht feststellen, daß es, wie anfangs befürchtet, keine beige Innenausstattung aus Stoff für den Edition geben wird. Der Grund dafür erschließt sich mir nicht wirklich. Dies soll es aber für den Cosmo ab 1. Quartal 09 geben, wenn auch mit Teilkunstleder, immerhin.
Meine Frage zielt aber auf die Farbe des oberen Armaturenträgers: In einigen Vorabbildern eines aufgeschnittenen Modells des Innenraumes war zu erkennen, daß auch Studien mit einem dunkelbraunen Armaturenträger, Lenkrad sowie Mittelkonsole erstellt wurden. Kommt jemals eine solche Ausstattung auf den Markt? Ich erinnere in diesem Zusammenhang an ein Messefahrzeug des Astra GTC mit schwarzen Sitzflächen und -lehnen und beigen Sitzwangen, welches allgemeines Wohlgefallen erntete, aber leider niemals umgesetzt wurde.
Ich finde, durch die dunkelbraune Farbe im Zusammenspiel mit dem doch recht hellen Beige sind die Kontraste nicht so groß wie beim Schwarz, und es wäre in etwa eine Farbfamilie, welche sehr edel, warm und harmonisch wirkt. Es wäre aus meiner Sicht wieder sehr schade, wenn auch diese Farbzusammenstellung verworfen worden ist.
Am 6. August 2008 um 20:04 Uhr
Da muß ich meine Frage wohl selbst beantworten
Ich habe heute den Insignia auf einem Parkplatz gesehen. Dieser hatte beigefarbene Stoffsitze und (hurra) ein dunkelbraunes Armaturenbrett. Diese Farbkombination in Verbindung mit den aluartigen Türgriffen und dezentem Einsatz von Chrom, dem kurzen Schaltknauf und den fließenden Linien, für mich ein Traum, endlich. Alles wirkte sehr hochwertig. Allerdings waren auch kleine Verarbeitungsmängel zu entdecken, wie schlecht eingepasster Handschuhfachdeckel, schlechter Übergang der Türverkleidung zum Armaturenträger im unteren Bereich sowie unebenen Übergang des vorderen Stoßfängers zum Kotflügel. Ich denke aber, daß das noch Vorserienmängel sind, die bis zum Verkauf abgestellt sind.
Mein bisheriger Eindruck ist der, daß Opel da ein wunderschönes Auto auf die Räder gestellt hat, welches formal betrachtet, innen wie außen, keine Konkurrenz scheuen muß (Geschmackssache).
Am 29. August 2008 um 21:31 Uhr
Hallo,
da Sie ja im Design tätig sind hätte ich eine Frage. Wie sieht es eigentlich damit aus, falls OPEL mal wieder ein sportliches Coupe oder einen Nachfolger des GT plant die entscheidenden Designmerkmale eines Aston Martin in der Formsprache zu verwenden-also keine Kopie aber die Elemente, welche das Design so einzigartig macht, denn ich finde solch ein OPEL Modell würde sehr gut mit dem skulpturalem Design eines AM aussehen.
Am 18. Februar 2009 um 11:11 Uhr
Hallo Opel-Designteam,
erstens ma herzliche Glückwunsch zu dem richtungweisenden Design des Insignia, sowohl im Inneraum als auch von der Karosserieform.
Als langjähriger Opelfahrer und langjähriger Entwicklungsingenieur bei einem Zulieferer für Opel-Infontainment möchte ich allerdings einen Punkt diskutieren, den ich bei einem Fahrzeug mit derartigem Anspruch nicht nachvollziehen kann.
Bei den Dekorleisten im Innenraum – insbesondere der Kibo-Holzversion – sieht man deutlich, daß es sich lediglich um Kunststoffteile handelt. Gerade dem Holz sieh man sofort den Rasterdruck an, das gilt auch für die Zebrano-Leisten in der Delta-Plattform.
Vergleiche ich dies mit den Dekorleisten im VW Passat oder – vergleichsweise zum Delta mit dem VW EOS – so kann ich bei diesen Mitbewerbsfahrzeugen nicht feststellen, ob es sich tatsächlich um gebürstetes Aluminium oder um wirkliches Edelholzfurnier handelt. Das gilt – mit Ausnahme von Ford – auch für andere deutsche Mitbewerber (Audi, BMW, Mercedes). Hier denke ich, daß man für ein paar Euro mehr dem Kunden einen deutlichen Hub an Premium-Anmutung geben könnte, der sich auch im Image der Fahrzeuge positiv niedrschlagen würde. Gerade, wenn ich sehe, wie an Technikdetails mit riesen Aufwand an features optimiert wird, die der Endkunde nie wahrnehmen wird, denke ich, hier könnte mit vergleichbarem Aufwand mehr
für den Kunden erkennbarer benefit generiert werden.
Sind bezüglich der Interieurgestaltung künftig hochwertiger wirkende, authentischere Materialien und Individualisierungsmöglichkeiten auf der Roadmap? Ich denke hier auch an beispielsweise Alcantara, unterschiedliche Holzmaserungen etc., die NICHT fest an Ausstattungslinien gekoppelt sind. Ich krieg z.B. für einen Insignia Edition nicht für Geld und gute Worte ein Holzdesign.
Viele Grüße
M.L.
Am 18. Februar 2009 um 16:09 Uhr
@ Lotz: Du sprichts mir aus der Seele. Aber das Thema kam hier schon diverse Male.. Das allerdings mit kräftigen Argumenten untermauert.
Man kann nur hoffen, dass Opel da nachbessert. ALlein schon diese durch eine schlichte Maserung auf Stoffoptik getrimmten B- und C-Säulenverkleidungen…. Das kann ich gar nicht verstehen. Dachhimmel ist mit Stoff bezogen, die A-Säulenverkeidungen auch. Und dann ist ab der B-Säule Schluss. Das ist eine optische Qualität auf Corsa Niveau und sehr enttäuschend. DIe Holzdekorleisten wurden auch schon mehrmals in der Motorpresse bemängelt. Für liebäugelnde Fremdmarkenkunden ist das u.U. ein gefundenen Fressen, um Opel weiterhin der Kategorie einer Billigmarke zuzuordnen.