Monatsarchiv für Oktober 2008

glaeser

Finale Etappe der Sports Tour

Alex Regné Gläser - Mittwoch, 29.10.2008


Die 100-Prozent-Fahrt führte uns durch den historischen Ortskern von Hildrizhausen. Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser bildeten eine tolle Kulisse für unsere moderne Insignia Sports Tourer-Flotte. Schließlich ging es über Freudenstadt und Heidelberg zurück nach Rüsselsheim. Damit endet meine kleine Video-Doku.

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balthasar

Ein Herz für Kinder

Jennifer Balthasar - Mittwoch, 22.10.2008

Vielleicht nicht gerade eine Geschichte für unsere Technik-Freaks, aber ich finde, wir sollten auch mal Nachwuchs-Ingenieuren Platz hier im Blog einräumen. Die nahmen nämlich dieser Tage im Rüsselsheimer Adam-Opel-Haus den ersten Serien-Insignia unter die Lupe. Den Anfang machte die kleine Elena mit einem Hup-Test, wobei GME-Chef Carl-Peter Forster der Zweijährigen höchstpersönlich auf den Fahrersitz half. Auch Licht und Sitze wurden einer intensiven Erprobung unterzogen. Die Entlohnung der jungen Tester erfolgte in weicher Währung: Gummibärchen!

Grund der Aktion: Opel stiftete den Insignia der Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, er kann bei eBay ersteigert werden. Für den notwendigen Promi-Faktor sorgte Formel-1-Moderatorin Nazan Eckes. Sie war zuvor auch zu Gast im Werk und packte bei der Endmontage mit an.

Übrigens: Noch bis zum 27.10. kann bei eBay mitgesteigert werden. Allen Bietern viel Glück!

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glaeser

Der Spion, der ihn liebte

Alex Regné Gläser - Montag, 20.10.2008

Klar, dass unsere Sports Tourer-Kolonne während der 100-Prozent-Fahrt einiges Aufsehen erregte.
Der Unbekannte im roten Pulli ließ es sich nicht nehmen, den Opel-Tross zu fotografieren und die Fahrer zu interviewen – war selbst allerdings etwas kamerascheu.

Ein Highlight des Insignia Sports Tourer ist das Panoramadach. Gerade bei bewölktem Himmel, wie an diesem Tag, ist es ein tolles Gefühl, unter freiem Himmel zu sitzen, das aber mit Dach über dem Kopf und behaglich warm.

Hier also Teil zwei meines Videos.


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glaeser

100 Prozent Sports Tourer

Alex Regné Gläser - Montag, 13.10.2008

Es ist geschafft: Der Insignia Sports Tourer hat die 100-Prozent-Fahrt souverän bewältigt.

Mit fünf Testwagen fuhren wir von Rüsselsheim in den Schwarzwald und zurück. Unser Augenmerk lag vor allem auf den Kriterien Geräuschkulisse, Fahrdynamik und -stabilität – und natürlich der einwandfreien Funktion der Heckklappe.

Hier der erste Teil meiner Video-Doku.


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schneider

Vom Hupen mit Licht

Ingolf Schneider - Dienstag, 07.10.2008

Zu einem hier übers Wochenende intensiv diskutierten Thema kann ich Entwarnung geben: Ja, der Insignia hat eine Lichthupe. Und sie erfüllt all unsere strengen Anforderungen. Dabei ist die technische Umsetzung dieser (gesetzlich übrigens nicht vorgeschriebenen) Funktion im Xenon-Zeitalter mit einigen technischen Kniffen verbunden, zumal wir besonders darauf achten, dass Haltbarkeit und Lebensdauer stimmen.

In der Praxis gilt: Beim Insignia mit AFL ist die Lichthupe maximal 500 Millisekunden aktiviert. Auch wenn der Fahrer den Hebel länger ziehen sollte, schaltet die Elektronik den Xenonbrenner nach dieser halben Sekunde automatisch ab. Es gibt auch eine untere Lichthupen-Grenze von 250 Millisekunden, das heißt, der Xenonbrenner bleibt auch bei kürzerem Hebelzug mindestens solange an. Im Bereich eines Hebelzuges zwischen 250 bis 500 Millisekunden greift die Elektronik nicht ein, sprich, der Brenner bleibt genau so lange an, wie der Fahrer den Hebel betätigt.

 

Diese Schaltlogik hat folgenden Hintergrund:

Untergrenze von 250 Millisekunden: Der Xenonbrenner wird per Relais aktiviert. Beim Zünden zieht das elektronische Vorschaltgerät einen recht hohen elektrischen Strom. Würde genau dann der Abschaltbefehl kommen, müssten die Relaiskontakte übermäßig leiden. Schon nach 250 Millisekunden ist der Stromfluss aber sicher wieder auf Normalniveau, so dass das Relais verschleißfrei abschalten kann.

Obergrenze von 500 Millisekunden: Kritisch für den Xenonbrenner ist die ungleichmäßige Aufheizung durch den elektrischen Strom. Die Metallelektroden des Brenners erwärmen sich deutlich schneller als das umschließende Glas. Dadurch käme es zu Spannungen zwischen Glas und Elektroden; häufiges Ein- und Ausschalten könnte zu Schädigungen des Brenners führen. Allerdings: Bis 500 Millisekunden findet keine nennenswerte Aufheizung statt, deshalb auch kein überhöhter Verschleiß.

Indem wir also mit Hilfe der Elektronik die Einschaltdauer der Lichthupe begrenzen, tragen wir ganz entscheidend zu einem langen Leben der Komponente bei.

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schneider

Licht ins Dunkel

Ingolf Schneider - Samstag, 04.10.2008

Ich freue mich, dass das Thema Licht immer noch so viel Aufmerksamkeit findet. Da wieder einige interessante Fragen aufgekommen sind, möchte ich sie gerne zusammengefasst beantworten.

Frage: Wie reagiert AFL+, wenn man auf einer beleuchteten Autobahn unterwegs ist? Die A555 zwischen Köln und Bonn ist nämlich streckenweise hell erleuchtet. Welcher Modus wird hier gewählt?

Antwort: Hier wird ab Tempo 100 das Autobahnlicht aktiviert. Bis 100 ist Landstraßenlicht. Der Sensor erkennt den Unterschied zwischen Stadtbeleuchtung und Autobahnbeleuchtung sowie die Radien der Autobahnkurven.

Interessant ist, dass das AFL Straßenlaternen erkennt – wie funktioniert dies? Ist das derselbe Sensor, der auch das automatische Abblenden bei Gegenverkehr erkennt?

Exakt.

Beschränkt sich der mechanische Teil der Lichtkegelveränderung ausschließlich auf die Änderung des Stellwinkels der Projektionslinse oder werden zusätzlich auch noch Blenden angesteuert, die die Form des Lichtkegels verändern können?

Der Lichtkegel wird im Inneren des Projektionsmoduls durch Drehen einer zylindrischen Walze verändert. Diese Walze hat, je nach Stellung, unterschiedliche Oberflächen.

Zur Beleuchtung am Heck wurde seitens Opel noch nicht allzu viel erzählt. Welche Funktionen/Besonderheiten gibt es denn hier? Adaptives Bremslicht, variierend in Fläche und Intensität usw.?

Bei Vollbremsung/ABS-Eingriff blinken die Bremsleuchten, um den Aufmerksamkeitsgrad des nachfolgenden Verkehrs zu erhöhen. Eine Erweiterung der Bremslichtfläche gibt es nicht.

Welche Funktion hat die linke Rückleuchte ohne Rückfahrlicht beim Insignia Sports Tourer?

Auf der Fahrerseite ist anstelle des Rückfahrscheinwerfers das Nebelschlusslicht untergebracht.

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scheffel

Scheffel-Schumi

Andreas Scheffel - Donnerstag, 02.10.2008


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scheffel

Schlagloch zur Vorspeise

Andreas Scheffel - Mittwoch, 01.10.2008

Angereist bin ich Donnerstagabend, Hotel in Rüsselsheim, von dort ging es Freitag 08:30 Uhr in zwei Insignias nach Dudenhofen. Einer davon noch leicht getarnt und der andere noch Vorserie, aber schon sehr nahe dran an den Serienmodellen. Motorisierung war der 2,8 V6 Automatik (zumindest der, bei dem ich Beifahrer war). In Dudenhofen (Rodgau) angekommen gab es nach erfolgreicher Bewältigung der Bürokratie beim Einlass zuerst eine kurze theoretische Einführung und Erläuterung über das Testgelände von Chef Dr. Matthias Schollmaier persönlich, mit anschließender recht rasanter Rundfahrt (wir als Beifahrer) in seinem Insignia 2.0 Turbo über das gesamte Testgelände einschließlich Kreisbahn.

Anschließend waren wir etwa eine 3/4 Stunde bei einer Testfahrt dabei, wie Alex Regné Gläser den Insignia 2,8 V6 eben auf einiges getestet hat, wie z.B. Innengeräusch, Verhalten auf verschiedenen Bodenbelägen, Bergstrecke (30%), Beschleunigung 0-100, 80-120, Höchstgeschwindigkeit, Schlaglochtest…..Danach gab es in der Kantine Mittagessen, und im Anschluss ging es auf den neuen Handlingkurs, wo wir zuerst ein paar Runden mit Dr. Matthias Schollmaier am Steuer drehten. Zum Abschluss durfte dann jeder von uns 3-4 Runden mit Dr. Matthias Schollmaier als Beifahrer drehen, und Fotos durften wir dort auch machen und zwar nur dort am Handlingkurs. Fahrzeug war der 2.0 Turbo Automatik. Kurz nach 14 Uhr ging es dann wieder zurück ans Hotel und ich dann wieder im Astra nach Hause.

Ich kannte das Dudenhofener Test Center ja schon von einem OPC Event im Jahre 2005, der Handlingkurs war mir jedoch neu. Für mich beeindruckend einerseits natürlich die Fahrt auf der Kreisbahn, ganz klar aber auch so „kleine“ Dinge wie der Schlaglochtest, den wir nur mit etwa 30 km/h bewältigten, statt der üblichen 40 km/h. Das gab schon einen ordentlichen Schlag, und ich bin ehrlich: Normal weiterfahren, als ob nichts passiert wäre, hätte ich nicht können, und wir sind nur durch ein Schlagloch gefahren statt durch vier. Oder auch die Bergstrecke, sehr interessanter Test.
Natürlich kommt als Highlight hinzu, den Insignia selbst über den Handlingkurs zu bewegen. Für mich als eher gemäßigtem Fahrer dann den 2,0 Turbo Automatik gleich im Grenzbereich zu bewegen, dabei noch auf Brems- und Einlenkpunkt achten auf einer Strecke ohne Gerade (zum Glück musste ich nicht Schalten), da war ich schon ganz schön beschäftigt. OK ich geb’s zu, ich hab’ nicht einmal auf den Tacho geschaut und kann daher über das Tempo oder die Rundenzeit nichts sagen. Wie ich aber hörte, war’s wohl nicht sooooo schlecht.

Im gesamten ist es wirklich alles sehr beeindruckend, das Gelände und an was die Jungs dort alles denken bei den Tests, das ist echt schon ein gigantischer Aufwand, der dort betrieben wird, um Autos zu testen. Dafür meinen größten Respekt. Interessant ist sicherlich auch für uns Außenstehende, die vielen getarnten Fahrzeuge mal aus der Nähe zu sehen und nicht nur in der Zeitung oder im Internet. Einige Sports Tourer waren zu sehen, die ich wirklich sehr gerne etwas näher unter die Lupe genommen hätte.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch vielen, vielen Dank zu sagen an das gesamte Team mit und um Alex Regne Gläser, dass ich dabei sein durfte. Danke auch an Jennifer Balthasar für die nette Betreuung und die Organisation. Wenn wieder mal jemand auf so eine geniale Idee kommt, bewerbe ich mich wieder. Ach ja, ich möchte mich auch noch bei demjenigen bedanken, der leider absagen musste und für den ich nachrücken durfte.

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