Schutz vor dem Schleudertrauma

Zum ersten Mal hat die Euro NCAP-Organisation jetzt genau untersucht, wie gut bei einem Auffahrunfall der Schutz gegen ein Schleudertrauma ist. Nur fünf von 25 getesteten aktuellen Fahrzeugen erfüllten die Anforderungen und bekamen ein „Grün“ – darunter auch der Insignia. Strategien gegen die wegen ihrer möglichen Langzeitfolgen gefürchtete Verletzung im Bereich der Halswirbel gibt es bei uns im Bereich Fahrzeugsicherheit schon lange, weshalb wir uns freuen, dass wir jetzt mit einem so positiven Resultat bewertet wurden.

Um das gefürchtete HWS-Syndrom zu minimieren, wie das Überdehnen der Halswirbelsäule beim Heckaufprall auch genannt wird, bewegt sich die Kopfstütze dabei nach oben und vorn. Sobald sie Kontakt mit dem Kopf hat, arretiert sie automatisch. Die Überbrückung des Abstands zwischen Kopf und Stütze verringert die Aufprall-Belastungen erheblich. Anders als Systeme anderer Hersteller, arbeiten die aktiven Kopfstützen von Opel mit einem robusten, rein mechanischen System, das sich nach dem Auslösen selbstständig zurücksetzt. Im Insignia kommt ein Bowdenzug zum Einsatz, der eine noch präzisere Reaktion als der herkömmliche Hebelmechanismus ermöglicht.

Weiblicher Dummy auf Autositz Dummy hinter Steuer Dummy hinter Steuer Vorbereitung für Crashtest

Kategorie: Interieur, Sicherheit
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42 Reaktionen zu “Schutz vor dem Schleudertrauma”

  1. didi

    Oh ja, von diesem Ergebnis las ich auch bereits und gut das es beim EuroNCAP zukünftig dabei ist !
    Hoffentlich werden auch die “niederen Fzg-Klassen” davon in Zukunft profitieren, denn Verletzungen im HWS-Bereich sind ziemlich übel !!!

    Wäre schön ein Schemata dazu vom Insignia-Sitz zu sehen, bzw. wie jetzt hier ein Bowdenzug zum Einsatz kommt.

  2. RaphiBF

    …Das ist vor allem interessant, da zwei sehr heiße Konkurrenten des Insignia, der Skoda Superb(2.2) und der Citroen C5(0.6) bei diesem Test garnicht gut darstehen.
    Dabei muss ich sagen, dass ich mir aus Interesse den Superb kürzlich mal in natura angesehen habe und daS Auto hat mich ziemlich negativ überrascht. VVon den Materialine

  3. RaphiBF

    ooops, hier geht’s weiter:)
    Vom Design(Innenraum) und den Materialien her ist das Auto wirklich eine Klasse tiefer als der Insignia angesiedelt in meine Augen – vom Octavia ganz zu schweigen, wobei ich da nur das Vorfacelift kenne.
    Gruß, Raphi

  4. Detlef

    Das ist natürlich alles sehr beruhigend, andererseits hofft man immer, daß man diese Systeme NIE benötigen wird. Allerdings ist die richtige Einstellung der Kopfstütze sehr wichtig, denn schon bei Auffahrunfällen mit geringer Geschwindigkeit kann es sonst schon zu Verletzungen kommen der Halswirbelsäule kommen. Ich glaube aber auch, das für die meisten Käufer 5 Sterne im Test einfach 5 Sterne sind. Kaum einer wird die einzelnen Testergebnisse studieren.

  5. Olli

    Das freut mich, das nicht nur dieser Test mehr in den Vordergrund rückt, sondern dass auch die Ergebnisse ständig besser werden. Vor 2 Jahren war z.B. ein weiß-blauer Propeller-Hersteller noch ganz weit unten, seit dem Mj. 2008 gibts komplett neue Sitze/Kopfstützen.

    Dennoch bin ich schon ein wenig von der Kopfstütze im Insignia “enttäuscht”, da für den Sitz so ein riesiger Aufwand betrieben wurde. Immerhin ist ein Audi A4 sogar etwas besser. Und da wird kein Riesen-Tamtam um den Sitz gemacht, er ist einfach da. Nicht falsch verstehen, aber aus meiner Sicht sieht das so aus: aktive Kopfstütze rein (wie beim A4), Test mit gut bestanden. Der mit sehr großem Aufwand entwickelte Sitz des Insignia bekommt aber auch nicht mehr, eher etwas weniger (wenn man dann im Detail guckt).

    Dennoch, die Kopfstützen vieler Konkurrenten (insbesondere C5) sind indiskutabel und müssen ins NCAP-Ergebnis einfließen. Gute Frontal- und Seitencrashsicherheit bringen nichts, wenn der Heckaufprall schlimm für die Gesundheit ausgeht. Und bei den meisten Unfällen fährt man einem ja hinten rein, oder?

    Nicht zu vergessen: Die beste Kopfstütze bringt wenig, wenn sie falsch eingestellt ist! Und das ist in Kombination mit der Lehne viel zu häufig der Fall. Daher finde ich solche Konstruktionen wie bei Volvo mit der feststehenden Kopfstütze im Riesenformat sehr gut (ohne sie jemals wirklich getestet zu haben). Äußerst positiv war mir bei der Vorstellung des Insignias der weite Verstellbereich in der Höhe der Frontkopfstützen aufgefallen. Sehr gut, Jungs!

    Viel mehr Hersteller sollten Wert auf AGR-Sitze legen, die man dann auch nochbezahlen kann – und nicht wie bei der Premiumkonkurrenz 2.000 Euro aufwärts kosten und oft nur in Verbindung mit Leder und Memory zu haben sind. Das braucht doch keiner. Da ist bisher nur Opel auf dem richtigen Weg.

    MfG Olli

    MfG Olli

  6. Torsten

    Nochmalk konkreter/knapper die schon im anderen Blogbeitrag zum Chrashtest gestellte Frage:

    Gibt es die aktiven Kopfstützen auch auf der Rückbank?

    Wenn nein, warum nicht -da droht doch mindestens aus Laiensicht auch ein Schleudertrauma.

  7. Fab

    Anschließend zu Torstens Frage:

    Wieso ist die hintere mittlere Kopfstütze so dick?
    Dadurch is die Sicht nach hinten doch noch weiter eingeschränkt.

  8. CityHunter

    Bei der Vorstellung des Insignias habe ich natürlich auch die Kopfstütze ausprobiert. Die ließ sich erfeulich hoch einstellen. Ich bin wahrlich kein Riese (1,83), aber in den meisten Fahrzeugen ist es mir nicht möglich, die bis auf Kopfhöhe einzustellen. Die Oberkante sollte dabei auf Höhe des obersten Punktes des Kopfes sein. Beim Insignias ging es sogar noch einen Tick höher. So muss es sein.

  9. Olaf Allgeyer

    @ Torsten: Die Schutzwirkung einer aktiven Kopfstütze beruht darauf, den Abstand zwischen Kopf und Kopfstütze im Falle einer Heckkollision zu minimieren. Da der Winkel der Rückenlehnen von Vordersitzen variabel ist, können sich abhängig von der gewählten Lehneneinstellung unterschiedliche Abstände zwischen Kopf und Stütze ergeben. Bei einer ungünstigen Ausgangsposition (großer Kopfabstand) erhöht eine aktive Kopfstütze das Schutzpotenzial also deutlich. Bei Rücksitzen ist der Sitzlehnenwinkel in der Regel nicht oder nur wenig verstellbar. Der Kopfabstand ist hier nahezu fix und recht klein ausgelegt, so dass eine gute Schutzwirkung gegeben ist.

  10. didi

    jepp,
    da bräuchte dagegen vorn so manche Schlafwagen-Fraktion wohl ähnlich dem Gurtwarnsummer mal einen akustischen Hinweis die Lehne in eine aufrechte Positon zu bringen vor Abfahrt !

  11. CityHunter

    Apropros Summer:Summer: Ich wünschte mir, dass alle Autohersteller einen richtig nervigen Summer integrieren würden, der anschlägt, sobald die Nebelschlussleuchte aktiviert wird und das Fahrzeug über 50 km/h schnell fährt. Vielleicht würden dann endlich mal weniger Leute auf der Autobahn bei etwas Regen damit rumfahren. Der Ton darf erst ausgehen, wenn man die Lampe wieder abgeschaltet, oder wieder langsamer als 50 km/h fährt. Sollte ja kein Problem sein, da man die ja erst aktivieren darf, wenn die Sicht unter 50 Metern liegt und man dann eh nur noch 50 km/h fahren darf.

  12. RaphiBF

    @Olli
    Die Entwicklung des AGR-Sitzes beschränkte sich ja nicht nur auf die Kopfstützen. Zudem hat der Sitz für sich genommen eine gute Bewertung bekommen (übrigens nicht nur in diesem Test). Nur weil der A4 oder andere Kollegen da ein paar Punkte besser waren heißt das nicht, dass die Entwicklungsarbeit umsonst war zumal es bei einem Test wie dem NCAP immer geringe Abweichungen gibt, die sich in dieser Spitzengruppe von 5 Sitzen durchaus auf die Platzierung auswirken können (wir reden hier von einem Abstand von 0.4 Punkten bei 5 mit “gut” bewerteten Kandidaten). Das Stern- bzw. Ampel-Bewertungssystem der NCAP macht daher absolut Sinn, denn für eine feinere Aufschlüsselung ist das Testschema schlicht zu grob.

    Der AGR-Sitz ist den Konkurrenten gegenüber in seiner Gesamtheit betrachtet ebenbürtig bis überlegen. Das bildet ein Test zu einer gesondert betrachteten Eigenschaft natürlich nicht ab. Auch das gilt es zu beachten.

    Zu glauben, dass ein Audi-Sitz signifikant weniger Entwicklungsarbeit beansprucht ist etwas blauäugig. Das Opel in dieser Disziplin vorne mitspielt bedeutet ja nicht, dass alle anderen Mitbewerber Standardsitze verbauen und diese im besten Falle noch mit aktiven Kopfstützen ausstatten und dann zum gleichen Erfolg kommen.
    Es spricht im Gegenteil absolut FÜR Opel, dass man es geschafft hat, ein Spitzenprodukt dass weltweit zu den besten gehört für dermaßen wenig Geld und in allen(!) Ausstattungsvarianten verfügbar zu machen. Dafür meinen Respekt an Opel.
    Das Opel dies entsprechend bewirbt ist dringen notwendig, denn das hat man in der Vergangeheit stark vernachlässigt. Der Vectra C zeigt, das das beste Auto nicht gekauft wird, wenn niemand um dessen Qualitäten weiß.

    Gruß, Raphi

  13. didi

    Dieses grüne Cockpit bei den Abb oben, ist das nur dem ecoFlex-Modell vorbehalten ?
    Oder spart man das für die Serie auch wieder ein und es bleibt beim grünen DZM der bish. ecoFlex-Modelle ?!…;o)

  14. Torsten

    @Olaf Allgeyer: Whow, echt mal herzlichen Dank für die Antwort. Wie so oft wenn man weiss “warum” fragt man sich, warum man da nicht selber drauf kam…

    @didi: ich denke die grüne Cockpitoberfläche hat mit dem Chrashtest zu tun. Soweit ich weiss werden die unterschiedlichen Teile bzw. Bereiche im Wagen anders eingefärbt um hinterher besser zu sehen, was mit was “Kontakt” ;-) bekam.
    Daher und weil bei hellen und bunten Farben gerne Probleme mit Spiegelungen in der Windschutzscheibe auftreten, wird es das wohl eher nicht in der Serie geben.

  15. Olli

    @ Torsten,

    s. auch das rote Cockpit im Corsa – sieht geil aus, ist für den Straßenverkehr aber nicht zu gebrauchen (meine Schwiegermutter hat’s drin und ärgert sich desöfteren).

    MfG Olli

  16. didi

    joh Torsten, schon klar.
    jedoch mal im ernst gefragt, wieso hat man denn die unteren Bereiche des Amaturenträgers abgepolstert, sollen anstöße hier dran damit besser/gar nicht erfasst werden, weil der crash sich auf andere partien bezieht ?!

  17. Josh

    Ich möchte hier mal fragen, ob es nicht möglich wäre, trotz der begrenzten Marketing Budgets web tv einzuführen alla Audi-mit den bereichen lifestyle, wo dann auch die genialen Beiträge der Designer und Ingeniuere vorhanden sind.

  18. RaphiBF

    Moin, im Ansatz gibt’s das schon auf http://www.insignia.de im “Player”.
    Gruß, Raphi

  19. Josh

    Ja das ist ein Ansatz aber ein ricchtiges OPEL Tv mit den aktuellen Beiträgen rund um lifestyle, fahrzeugpräsentationen usw das wäre echt genial-dort erreicht man seine Zielgruppe und schafft eine staarke Kundenbindung, da gerade bewegte Bilder Emotionalität ausstrahlen haben sie solch einen Erfolg

  20. Lehmann

    Zur Abpolsterung im Kniebereich: Ich finds schon ziemlich beschämend, dass der Insignia keine Knieairbags hat: Selbst ein Golf 6 hat die oder ein Ford Fiesta. Ich hoffe, dass da im Zuge der Weiterentwicklungen während des Modellzyklusses noch Besserung folgt.

  21. RaphiBF

    Moin, allem Anschein nach ist der Insignia so konstruiert, dass er solche nicht braucht. Fiesta oder Golf kommen ja aus einer anderen Wagenklasse und haben deutlich weniger Masse und Knautschzone.
    Beim NCAP Test hat der Beinbereich im Insignia ein komplettes “Grün” bekommen. Klar, dieser Test ist nicht alles, aber ein Anhaltspunkt ist er schon.

    Gruß, Raphi

  22. Moderator

    @ Josh: An der Stelle sei auch der Hinweis auf den Link zu GM Europe webTV in der Blogroll (Homepage, rechte Spalte) gestattet.

  23. Josh

    @moderator: ja die Seite kenn ich schon-Personen die zum ersten mal oder gelegentlich auf der Opelseite vorbeischauen sollten aber auf der Site direkt ein web.tv finden um eine Kundenbindung für interessierte zu finden. Bei mir hats sehr lange gedauert, bis ich von diesem Link erfuhr. Der würde gut in die Rubrik Erlebniswelt hineinpassen.

  24. ralle

    Ist gar keiner mehr hier??? Ist so ruhig geworden??
    @Moderator Gibt es schon Infos wann der große Diesel und auch das OPC Modell beim Händler stehen??

  25. ralle

    @Moderator Oder besser gesagt wann und wo darf man den OPC das erste mal bestaunen

  26. didi

    Tja, besinnliche Weihnachtsstille…

  27. ralle

    @didi Achso ich dachte schon hier will keiner mehr was wissen. :-)

  28. Moderator

    @ ralle: Der “große Diesel”, der 2.0 CDTI ECOTEC mit Biturbo und 140 kW/190 PS, kommt im Sommer 2009. Ein OPC-Modell ist eine denkbare Erweiterung des Insignia-Angebots. Weitere Angaben zu künftigen Produkten können wir leider nicht machen.

  29. Josh

    Bin auch mal auf den OPC gespannt-vorallem welche optischen Veränderungen angedacht sind. Die Steinmetzvarianten etc find ich nicht so toll und zu überladen.
    Interessant wie Leute aus einem Audi Forum für den Insignia schwärmten…. fand ich sehr interessant

  30. didi

    “eine denkbare Erweiterung”,
    schön diplomat. formuliert, hehe, während sich die übrigen Foren die gemunkelten PS-Zahlen etc. aus den Fingern schreiben…;o)))
    Ich hoffe dabei auch auf optisch weit besseres als das peinliche Tuning-Gebastel, welches in Essen zu sehen war !(!!!…

  31. ralle

    @Moderator Ich meinte eigentlich den ganz großen Diesel der 2,9 V6 mit 250PS hab einmal gelesen der soll auch kommen. Zuerst soll er aber im Cadillac CTS vorgestellt werden.

  32. ralle

    @didi Ich hab bald die Vermutung das der OPC die 100% Optik des GTC Konzepts von 2007 bekommt blos eben 2 türen mehr.

  33. didi

    das könnte der Studie womöglich schon recht nahe liegen, zumindest aus einem guß und daher besser als das ganze angepappte, wie auch heute den “ST” in OPC-Line gesehen (!)

  34. Josh

    Ich find eine veredelung auch viel besser als Kunststoff verspoilerung. eher Veredlung alla GTC Concept bzw markantere Front und noch exclusiver-statt klavierlackoptik vielleciht karbon(echtes)

  35. Steffen

    Schon witzig, wie die Themen so wechseln. Angefangen beim Schutz vor dem HWS-Syndrom bis zur OPC-Optik. ;-)
    Aber zurück zum eigentlichen Thema: HWS-Syndrom. Nachdem mir vorgestern ein kleiner netter älterer Herr etwas verpennt mit ca. 30 Sachen in den Kofferraum gefahren ist (ich stand), darf ich mich aktuell zu den Betroffenen zählen (Schleudertrauma nervt riesig ab).

    @ Olaf Allgeyer
    Ab welcher Aufprallgeschwindigkeit reagieren denn die Kopfstützen im Insignia aktiv? Ich empfinde ca. 30 km/h Unterschiedsgeschwindigkeit schon als extrem heftig.

  36. Steffen

    Ach ja, nochwas: Spielt es für die Kopfstütze eine Rolle, ob der Wagen negativ beschleunigt (ich fahre auf) oder beschleunigt (mir fährt einer auf, wie neulich) wird? Für meine HWS jedenfalls nicht. Mein Schädel fliegt so oder so durch die Gegend.

  37. Lehmann

    @ Steffen: 30 km/h ist eine Geschwindigkeit, die bei einem Aufprall tödlich sein kann. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass beispielsweise nur 1 km/h Unterschied potenzierte Auswirkungen nach sich zieht – Die Kräfte, die Einwirken sind nämlich enorm. Selbst ein Aufprall mit nur 15 km/h kann ein übles HW-Syndrom nach sich ziehen, wenn die Kopfstütze falsch eingestellt ist. Beispiel 50km/h: Ballert dir jemand mit 50 Sachen in den Kofferraum, trifft dein Kopf mit einem Gewicht von 24 bis 32 kg auf die Kopfstütze und das auch noch mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h (Trägheitsgesetzt). Ist die Kopfstütze dann falsch eingestellt – nu ja…

  38. Steffen

    @ Lehmann
    Du musst wohl recht haben. Angenehm ist anders. ;-) Aber ich denke mal, ich bin noch glimpflich davon gekommen.

  39. didi

    @Steffen: Wenn du im genannten anderen Bsp wo auffährst, dann fliegst du zuerstmal nach vorn, entsprechend die Airbags ihre Wirkung zeigen müssend.
    Im Weiteren kannst du dann wohl wieder zurückgeworfen, mit deinem Oberkörper in die Rückenlehne schlagend die Prallplatte für die Kopfstützenmechanik auslösen.

  40. Olaf Allgeyer

    @ Steffen. Zu Frage 1: Laut Unfallstatistik gibt es die meisten HWS-Syndrome nach Heckkollisionen mit Relativgeschwindigkeiten von ca. 16 km/h. Die aktiven Kopfstützen im Insignia lösen bereits bei deutlich geringeren Relativgeschwindigkeiten aus.
    Solange die medizinischen Ursachen für das HWS-Syndrom noch unklar sind, wird es keine technischen Lösungen geben können, die diese Art der Verletzung vollständig verhindern. Aktive Kopfstützen reduzieren das Risiko jedoch erheblich.

    Zu Frage 2: Bei einer Heckkollision wird das getroffene Fahrzeug innerhalb von Sekundenbruchteilen beschleunigt und die Insassen nach hinten in die Sitze gedrückt. Dieser Druck auf die Lehne bewegt die Stütze zum Kopf des Insassen. Sobald der Druck nachlässt, fährt die Kopfstütze automatisch in ihre Ausgangsposition zurück.
    Bei einem Frontalaufprall hingegen wird das auffahrende Fahrzeug in Sekundenbruchteilen stark abgebremst und die Insassen nach vorne beschleunigt. Überschreitet die Verzögerung eine gewisse Schwelle, werden die Insassen via Rückhaltesysteme abgefangen. Kopfstützen können bei dieser Unfallkonstellation leider nicht helfen.

  41. Steffen

    @ Lehmann, didi & Olaf Allgeyer
    Danke für die Infos.

  42. didi

    ach soo, bitte bringt die aktiven kopfstützen beim corsa wieder zurück in serie, jetzt für 50 EUR extra, peinlich+ evtl. mancher bei bestellung vergesslich/sparend, doch später im unfall rächend. wer solche schmerzen kennt, weiß darum…!!!

    geschweige denn auch das ESP endlich in serie überall (konntet ihr beim 3-wege-kat doch auch damals !!!)!!!

    wenn man schon sicherheit auf seinen fahnen schreiben möchte !