Monatsarchiv für Januar 2009

scheiben

Der Sportler kommt auf Touren

Axel Scheiben - Freitag, 30.01.2009

Jetzt haben wir im Werk nach Limousine und Fließheck auch die dritte Karosserievariante in der Fertigung – den Sports Tourer. Damit können wir auch gerne der Bitte einiger Blog-Leser nachkommen, die Produktionsfotos vom neuen Auto sehen wollten. So lässt sich wohl die Wartezeit auf den bestellten Sports Tourer angenehm verkürzen. Zu sehen ist auf den Bildern der Einbau der zusätzlichen Heckleuchten (sicherheitsrelevant, weil die „richtigen“ Leuchten in der Heckklappe installiert sind) sowie der Abschlusscheck vor dem Bandablauf. Dazu die finale Inspektion mit Sichtprüfung des Unterbodens und der Moment der Bandabfahrt. Letzte Woche haben wir 550 Sports Tourer gebaut, in dieser Woche dürften wir bereits rund 1.000 erreichen. Damit sind wir unseren Zielen voraus und sollten kein Problem haben, bis zur Premiere am 14. März alle Händler mit Fahrzeugen zu bestücken.

Montage der innenliegenden Rückleuchten Motorstart am Bandende Inspektion Die ersten Meter auf eigener Achse

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Moderator

Party of the Year

Moderator - Montag, 26.01.2009

Partystimmung im Rüsselsheimer Werk: Dort wo derzeit jeden Tag rund 700 Insignia produziert werden, jubelten heute Abend die mehr als 500 Mitarbeiter der Spätschicht über eine massive Marmor-Trophäe mit buntem Emblem: Die Auszeichnung „Auto des Jahres 2009“ für den Insignia.

Die beiden britischen Journalisten Ray Hutton und Steve Cropley überreichten den Cup im Namen der 59 Fachjournalisten aus 23 europäischen Ländern. Die beiden erfahrenen Redakteure und zahlreiche weitere Journalisten aus der Car-of-the-Year-Jury waren beeindruckt, denn eine solche Zeremonie hatten auch sie noch nicht erlebt. Normalerweise verleiht die hochangesehene Jury ihre Preise in noblem Rahmen bei akademischen Feierstunden, diesmal ging es direkt an die Basis, zu den Mitarbeitern, die das „Auto des Jahres“ bauen. Diese – gewandet in spezielle T-Shirts mit großem Car-of-the-Year-Logo – freuten sich nicht nur über den Preis, sondern auch über ein Sonderlob. Steve Cropley: „Wir gratulieren Ihnen nicht nur zum Insignia, sondern auch zum hervorragenden Qualitätsstandard, den Sie quer durch die gesamte Modellpalette erreicht haben.“

Eine knappe Stunde lang wurde gefeiert, dann ging es zurück ans Werk. „Eine bessere Motivation für unsere Arbeit kann ich mir nicht vorstellen“, freute sich Werksleiter Axel Scheiben.

Preisverleihung Opel Insignia - Auto des Jahres 2009 Preisverleihung Opel Insignia - Auto des Jahres 2009 Preisverleihung Opel Insignia - Auto des Jahres 2009 Preisverleihung Opel Insignia - Auto des Jahres 2009

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boerner

Stimmig muss es sein

Andreas Börner - Donnerstag, 22.01.2009

Auf die vielen Fragen, Tipps, Anregungen und Wünsche, die meinem ersten Beitrag hier im Blog folgten, möchte ich gern eingehen.

Wenn man ein gutes Produkt realisieren will, muss man den Mut haben zu fokussieren. Ein gutes Auto zeichnet sich nicht unbedingt dadurch aus, dass es mit einer Ansammlung von Ausstattungsdetails das Angebot der Konkurrenz übertrifft. Viel wichtiger ist ein stimmiges Gesamtpaket. Wirklich herausragende Highlights müssen sich harmonisch in dieses Konzept einfügen. Beim Insignia haben wir entschieden, Highlights in den Gebieten „aktive Sicherheit“, „Fahrdynamik“ und „Fahrfreude“ zu setzen. Da bietet der Insignia Technologien auf einem Niveau, das von den Wettbewerbern nicht erreicht wird. Ich sage nur: Adaptives Fahrlicht AFL+, FlexRide, Adaptiver 4×4 Allradantrieb mit Adaptivem Sportdifferenzial, Premiumsitz mit AGR-Gütesiegel

Darüber hinaus hatten wir von Beginn an das Qualitätsempfinden im Blick. Das drückt sich auch in dem Innenlichtpaket aus, das ab „Edition“ Serie ist. Da haben wir mit Ambientelicht im Dachhimmel für Vorder- und Rücksitze sowie in den vorderen Türtaschen, dazu Fußraumbeleuchtung, Pfützenlicht und beleuchteten Make-up-Spiegeln mehr zu bieten als die Konkurrenz.

Opel Insignia mit FlexRide-Fahrwerk Opel Insignia mit Adaptivem 4x4-Allradantrieb

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boerner

Reifeprüfung

Andreas Börner - Freitag, 16.01.2009

Im Blog kam die Frage auf, welchen Weg neue Technologien wie AFL+ von der Idee bis zum bestellbaren Feature nehmen. Welcher Prozess läuft da also ab?

Alle beteiligten Bereiche bei Opel können Anregungen geben, welche neuen Technologien sie für sinnvoll halten. Arbeitsgruppen mit Experten aus den Fachabteilungen bewerten die „Wunschzettel“ im Hinblick auf Kundenrelevanz, technische Umsetzbarkeit (Zeit und Kosten), Kundenpreis und mögliche Stückzahlen. So entsteht eine Rangfolge – und Technologien mit hoher Priorität werden genauer unter die Lupe genommen.

Dazu erstellt die Vorausentwicklung technische Konzepte und nimmt Kontakt mit möglichen Zulieferern auf. Das Marketing wertet vorhandene Kundenbefragungen aus oder führt – falls nötig – neue durch. Dann werden mögliche Einführungsstrategien erarbeitet und eine detaillierte wirtschaftliche Bewertung vorgenommen. Die finale Entscheidung zur Einführung einer neuen Technologie treffen die Führungskräfte in den Produktgremien.

Schließlich ist es Aufgabe der Produktentwicklung, diese Technologien zur Serienreife zu entwickeln und in eine Modellreihe wie den Insignia zu integrieren. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt in den Katalog.

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glaeser

Einer geht noch…

Alex Regné Gläser - Donnerstag, 08.01.2009

Selbst Kollegen aus anderen Abteilungen fragen mich ab und zu: „Was hast du denn eigentlich noch mit dem Insignia zu schaffen? Das Auto ist doch jetzt fertig!“ Nun ja, stimmt schon, aber die Entwicklung ist eben noch nicht komplett abgeschlossen. Auf der einen Seite erproben wir weitere Motor-/Getriebevarianten und zum anderen wird kontinuierlich optimiert und validiert. So wissen wir jetzt, dass die Verbrauchsdaten für die Limousine mit 1.6, 1.8 und 2.0 Turbo um 0,1 Liter/100km besser sind, dementsprechend die CO2-Werte. Wir sind aber erst dann sicher, wenn eine größere Menge an Produktionsfahrzeugen streuungsbereinigt gemessen wurde.

Kürzlich haben wir hinter die Typprüfung des neuen 1,6-Liter-Turbobenziners, der ab März verfügbar ist, den letzten Haken gemacht. Trotz der strengen Euro 5-Emissionsrichtlinien schafft dieser Motor eine tolle Balance zwischen Leistung und Wirtschaftlichkeit. Bei gleichem Verbrauch (7,7 l/100km) wie der 1,8-Liter-Sauger und sogar leicht reduziertem CO2-Ausstoß (181 g/km) ermöglicht der 1.6 Turbo 225 km/h und nur 8.9 Sekunden von 0 auf 100. In meinen Augen ein bemerkenswertes Insignia-Aggregat – und das bei relativ günstigen Anschaffungskosten.


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