Party of the Year
Partystimmung im Rüsselsheimer Werk: Dort wo derzeit jeden Tag rund 700 Insignia produziert werden, jubelten heute Abend die mehr als 500 Mitarbeiter der Spätschicht über eine massive Marmor-Trophäe mit buntem Emblem: Die Auszeichnung „Auto des Jahres 2009“ für den Insignia.
Die beiden britischen Journalisten Ray Hutton und Steve Cropley überreichten den Cup im Namen der 59 Fachjournalisten aus 23 europäischen Ländern. Die beiden erfahrenen Redakteure und zahlreiche weitere Journalisten aus der Car-of-the-Year-Jury waren beeindruckt, denn eine solche Zeremonie hatten auch sie noch nicht erlebt. Normalerweise verleiht die hochangesehene Jury ihre Preise in noblem Rahmen bei akademischen Feierstunden, diesmal ging es direkt an die Basis, zu den Mitarbeitern, die das „Auto des Jahres“ bauen. Diese – gewandet in spezielle T-Shirts mit großem Car-of-the-Year-Logo – freuten sich nicht nur über den Preis, sondern auch über ein Sonderlob. Steve Cropley: „Wir gratulieren Ihnen nicht nur zum Insignia, sondern auch zum hervorragenden Qualitätsstandard, den Sie quer durch die gesamte Modellpalette erreicht haben.“
Eine knappe Stunde lang wurde gefeiert, dann ging es zurück ans Werk. „Eine bessere Motivation für unsere Arbeit kann ich mir nicht vorstellen“, freute sich Werksleiter Axel Scheiben.
Kategorie: Allgemein, Produktion
Tags: Auto des Jahres, Award, Car of the Year, COTY, Preisverleihung, Rüsselsheim





Am 26. Januar 2009 um 21:27 Uhr
Gratulation! Bestimmt eine gelungene Feier zur rechten Zeit. Motivierte Mitarbeiter sind sehr wichtig für den Erfolg.
Freue mich schon darauf, demnächst mit dem eigenen Insignia ST zu überprüfen, ob das viele Lob auch gerechtfertigt ist
Am 26. Januar 2009 um 21:53 Uhr
Das ist der Lohn für eure Arbeit liebe Opelaner macht weiter so.
Am 27. Januar 2009 um 00:18 Uhr
Gratulation! Vorallem das Bild links unten wirkt sehr eindrucksvoll. Ich finde es sehr gut, das dieser Rahmen gewählt wurde und nicht nur die Führung gelobt wird. Denn alle Arbeiten zusammen und sind wichtig und da finde ich es sehr gut das keine Arroganz gegenüber der “Basis” gezeigt wird und nicht ignoriert wird! Es wird Mensch geblieben und das macht eine Marke wie OPEL so sympatisch. Weiter so…
Am 27. Januar 2009 um 08:36 Uhr
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Vorallem Josh hat recht, dass der Rahmen der Feierlichkeit sehr gut gewählt wurde an der Basis.
Auch von mir Gratulation und alles Gute für die Zukunft.
Die T-Shirts sind übrigens echt cool.
Kann ich auch so eins haben?
Am 27. Januar 2009 um 14:27 Uhr
Gratulation und größter Respekt von meiner Seite! Weiter so und immer dran denken: Besser als andere zu sein ist nicht gut genug!
Daniel, vielleicht bekommt man das Shirt ja bald im Opel Shop.
Am 27. Januar 2009 um 17:00 Uhr
Auch von mir herzlichen Glückwunsch!!!
Habe heute gelesen das warscheinlich ein neuer Opel Ascona kommen soll. Soll die lücke zwischen Astra und Insignia schließen. Wird wie der VW Jetta. natürlich viel besser. Und der Chervrolet Volt wird Opel Ampera heißen und in Genf diesen Jahres vorgestellt….
Am 27. Januar 2009 um 20:09 Uhr
Nun ja, den zukünftigen Astra-I in einer Stufenheckversion dann eigenständiger, auch im Namen machend, ok.
Aber im ggs. zu Jetta-Vento-Bora-Jetta, sollte es schon “origineller” sein !
Der umgelabelte Volt/Ampera, nun ja. Die Studie zuvor konnte noch gegen den Mindset antreten. Ich hoffe mal das wenigstens Preis/Leistung stimmen !
Am 27. Januar 2009 um 20:11 Uhr
Zur Party, toll das man hierzu wirklich im Werk selbst, am Band, die Leute mit einbezogen hat !
Am 28. Januar 2009 um 06:16 Uhr
Wann kommt der Opel Ampera Blog?
Am 28. Januar 2009 um 09:26 Uhr
Wurde bei der Car of the year-Wahl und/oder der Preisverleihung eigentlich schonmal einer der beteiligten Journalisten vom jeweils ausgezeichneten Modell so begeistert, dass er sich es privat selber gekauft hat?
Am 28. Januar 2009 um 11:00 Uhr
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Ich hoffe, dass ich mich in den nächsten Tagen auch von der Qualität überzeugen kann. Momentan ist meine Stimmung allerdings noch etwas getrübt, da mein neuer Wagen zwar seit Freitag beim Händler steht, aber nicht zugelassen werden kann, weil der Fahrzeugbrief noch nicht angekommen ist.
Hier sollte vielleicht ebenfalls ein wenig mehr Qualität in die Arbeitsabläufe gebracht werden, damit die Kunden nicht noch länger als nötig warten müssen.
Am 28. Januar 2009 um 14:55 Uhr
Insignia OPC:
http://www.evo.co.uk/images/fron...
Am 28. Januar 2009 um 16:45 Uhr
@ DB: Jahuuuu! Wenn das kein Auto ist!?! Tolles Bild!
Ampera…. Der Name ist irgendwie…. ich weiß auch nicht…. neu halt? Ungewohnt vielleicht.
Oh je, dann darf Opel aber nicht den selben Fehler machen, den VW mit Jetta, Vento, Bora und nun wieder Jetta macht.
Der muss wirklich eigenständig sein und eine Möglichkeit zur Identifikation bieten. Darf halt nicht wie ein eufgepusteter Astra wirken – optisch nicht und vom Feeling her auch nicht. Sinn würde die Entwicklung aber machen, denke ich.
Aber wenn dann schon ein Ascona wieder kommt – dann wäre auch ein Diplo nicht schlecht!
EIn schööönes Dickschiff – einen echten Gleiter, Robust, solide und unzerstörbar. Nette Motorbasen gibts ja im Konzernregal..
Am 28. Januar 2009 um 18:57 Uhr
Hey,
mir ist jetzt erst die Namensbezeichnung klar geworden die GM da macht. ^^ Chevrolet Volt und Opel Amper(a). Beide also nach elektrischen Größen.
Interessant
Gibts dann auch andere, wie Ohm oder Watt?
Am 28. Januar 2009 um 20:23 Uhr
Ahh, der OPC !
Mächtig auf dicke Hosen machend !(!!!..)
Aber allein der “entschlackte” Kühlergrill, den wird sich allzu gern mancher auch beim “Normalen” gönnen wollend, weniger Chrom ist manchmal mehr !
Am 28. Januar 2009 um 21:53 Uhr
Der OPC sieht klasse aus! Bei den Erlkönigvideos kann man auch schon den tollen Klang vom Motor hören (klingt sehr sportlich – Kompressor?). Hoffentlich sind dann auch wieder Recaro Sitze verbaut.
Am 28. Januar 2009 um 21:54 Uhr
Also ich glaub ich hab mich soeben in den Insignia OPC verliebt, ich kann nur eins sagen HABEN WILL!!!
Wer weiß die Lottozahlen vom kommenden Samstag?
Am 28. Januar 2009 um 21:57 Uhr
@Lehmann wie wäre es denn mit dem 6,2l V8 im neuen Diplo??
Am 28. Januar 2009 um 22:04 Uhr
Gehen die noch über den “Small-Block” mit 5,x Liter heutzutage hinaus ?!?
Evtl. ist die OPC-Frontschürze ja vorab bei ebay, wie zuletzt bei manchen BMW (7er, 5er) Prototypen…;o)
Am 28. Januar 2009 um 22:19 Uhr
@didi Der Vauxhall VXR8 hat einen 6,2l mit 431PS.
Aber hast schon recht Small Block ist besser wegen der Umwelt.:-)
Am 29. Januar 2009 um 12:00 Uhr
…genau (!) und dank selektiver Zylinderabschaltung kann der Nachbar auch kaum noch meckern, wenn in heimischer 30er-Zone nur 4 befeuert werden ;o)
Am 29. Januar 2009 um 17:43 Uhr
Wer sagt eigentlich, dass der OPC den V8 nicht drinne hat?… frag ich jetzt mal blöd….
Oder anders herum: was spräche ggf. dagegen, den Motor auch in D zu verbauen?
@ Daniel: Dass der Ampera nach Herrn Ampère benannt ist, ist schon klar… aber… ich weiß nicht. Nu ja…
Am 29. Januar 2009 um 21:42 Uhr
@Lehmann Ich sag nur zwei Dinge Feinstaub und CO2. Somit erübricht sich das mit dem V8. Was aber nicht heißen soll das ich was gegen einen V8 habe. Ich liebe den V8 besonders den mit 5,7l im Diplomat der Sound schon alleine ist ein Hörerlebnis.
Am 29. Januar 2009 um 22:03 Uhr
Feinstaub, von was ?!? Weil der Antritt des Benziner die Reifen zerbröselt…;o)
Bitte Küstenstädten/Salinen-Anlagen etc. auch meiden (!)
Bin ja so “gespannt” auf die Bilanz der Feinstaubwerte/Umweltzonen von ´08 (!)
Am 30. Januar 2009 um 09:40 Uhr
@didi OK du hast gewonnen ich ziehen das Argument Feinstaub zurück.
Am 30. Januar 2009 um 12:29 Uhr
“Gibts dann auch andere, wie Ohm oder Watt?”
@ Daniel,
in alter Opel-Tradition müsste er dann ja O(h)ma heißen! Nee, das geht nicht.
Aber wieso heißt denn der neue Opel nicht Volta? Klingt besser als Ohma, Watta oder Ampera (hat was von Antara – aber das klingt wenigstens besser). Der gute alte Alessandro (Volta) hätte bestimmt nichts dagegen, seinen Namen für ein innovatives Auto herzugeben…
Am 30. Januar 2009 um 12:34 Uhr
Einen Opel BLITZ, in guter Tradition/Historie, könnte man auch sehr elektrisierend+attraktiv empfinden !
Am 30. Januar 2009 um 13:01 Uhr
Einer der Juoren…
http://www.faz.net/s/Rub1DABC609...
Am 30. Januar 2009 um 15:33 Uhr
@ didi: Jo, DAS ist echt ne Idee! Der Opel Blitz!
Auf welcher Platform wird der Ampera, der dann wie ein geölter Blitz die vielen Volt durch seine Leitungen in den kiloWATT starken Motor leitet gebaut? Neben den Akkus u.s.w muss ja schon noch genug Platz für Personen und Gepäck bleiben. Als umweltschonende Zweitwagenvariante für den Stadtgebrauch würde mich dieser nämlich interessieren.
Am 30. Januar 2009 um 18:10 Uhr
Es wurde in dem Zusammenhang schon mal von Astra(Delta) Plattform gesprochen…
Mit dem T-Träger für die Akkus wird sich wohl zwangsweise ein dicker “Tunnel” mittig/längsseits durch den Wagen ziehen…
Bilder mit geöffneter Heckklappe+Blumen drin (ordert Fleurop welche ?) zeigen wohl auch eine recht hohe Ladekante hinten.
Aber letztlich bleibt gespanntes abwarten wie´s LIVE weitergeht !!!
Am 30. Januar 2009 um 18:45 Uhr
Der Opel Ampera ist zu seinem Erscheinungstermin das mit Abstand fortschrittlichste Elektro- / Hybridauto Europas und zusammen mit dem Volt das der ganzen Welt. Während Toyota dann die ersten Plug-In Prius mit Lithium-Ionen Akkus an ausgewählte Kunden verleast und ansonsten immer noch mit Nickemletallhydrid-Akkus fährt, stromen in Europa bereits die ersten Kunden mit ihrem seriellen Hybrid durchs Land.
Man hat bei GM also Toyota quasi aus dem Stand überholt. Und das in DIESER Lage, gut, vermutlich auch WEGEN dieser Lage
Ich glaube auch, dass sich der Vorsprung so leicht gar nicht einholen lässt, da GM bei der Entwicklung wirklich so ziemlich die ganzen Kompetenzen auf dieses Projekt zu fokussieren scheint.
Am 30. Januar 2009 um 18:53 Uhr
2010 wollen viele “etwas” bringen, der Druck steigt und die Erwartungen noch mehr.
Erstmal “abwart…”….!
Am 30. Januar 2009 um 18:59 Uhr
Ich bin im Übrigen gespannt, ob die Voltec Technologie auch mittelfristig in anderen Baureihen einzieht. Ein Meriva wäre doch beispielsweise ideal für das Konzept.
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Weil oben ein “Opel Blitz” angesprochen wurde: Wäre wirklich mal vielleicht auch was wirtschaftlich sinnvolles, ein neuer Opel Blitz. Und zwar selbst entwickelt, die ganzen eingekauften und in Kooperation gebauten Automobile sind irgendwie sowieso das Hauptproblem von Opel. Ich meine, Antara, GT (leider) & Co. sind doch die besten Beispiele. Der Sintra bspw. war auch ein Debakel gewesen und der Vivaro ist ja auch nicht gerade “Opel der Zuverlässige”. Man sollte bei GM auf die Idee kommen, das Entwicklungszentrum Rüsselsheim zu erweitern, damit diese alle Projekte selbst schultern können, denn es steht wohl außer Frage, dass besagtes Entwicklungszentrum mit Abstand das kompetenteste im ganzen Konzern ist.
Was einem beispielsweise Angst machen kann, ist ja, dass die nächste Corsa Plattform anscheinend ja aus Korea kommen soll (oder bin ich da [hoffentlich] falsch informiert? Denn das grenzt ja an Suizid, die Entwicklung des zweitwichtigsten Modells aus der Hand zu geben).
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Achja: Wann kommen Astra I und Opel Ampera Blogs? Gerade bei Letzterem wäre das doch äußerst interessant und wohl auch wichtig, denn man sollte die Chance wirklich nutzen Opel über alle Kanäle als Vorreiter in diesem Bereich darzustellen. Ich hoffe auch, dass das Marketing so weitermacht wie beim Insignia. Gerade beim Ampera könnte man eine ideale Werbung gestalten, zumal das Auto ja von einer Firma kommt, die einen BLITZ im Logo hat. Da passt doch alles zusammen.
Und den jüngeren Teilen der Bevölkerung, aber auch den technik- und automobilinteressierteren könnte man gerade auch durch einen Blog die elektrisierende Botschaft vermitteln.
Am 30. Januar 2009 um 21:22 Uhr
Den Namen “Ampera” finde ich garnicht schlecht, wobei Namen auch nicht alles sind.
@ Signius:
Sehr guter Gedanke, das Markenemblem für das Marketing der Elektrofahrzeuge zu nutzen. Auf das Einfachste kommt man oft nicht.
Am 30. Januar 2009 um 22:17 Uhr
Ganz ehrlich, wenn die nächste Corsa Plattform aus Korea käme…. dann wäre das der Genickschuss für diesen Kleinwagen. Der deutsche Kunde will keinen von vielen Köchen verdorbenen Kompromissbrei. So eine Strategie in Zukunft auf mehrere Baureihen ausgeweitet – das wäre für mich, als bisher treuen Opelkunden ein sehr ernst gemeinter Anlass, der Marke meine Treue zu entziehen. Ich würde umsteigen, zu einem anderen deutschen Hersteller. Man sieht ja schon gut am Antara, wie falsch diese Strategie ist. Das ist – mit Verlaub – ein Mistauto. Das hat sogar mein FOH gesagt.
Am 30. Januar 2009 um 22:18 Uhr
PS.WIe gut das Engeneering aus Rüsselsheim ankommt, kann man ja am Insignia sehen. Also, keinen Mist bauen.
Am 31. Januar 2009 um 00:45 Uhr
Ich kann mich signius nur anschließen. Hat er gut gesagt.
Aber mal was anderes. Mich würde mal interessieren, ob Dinge, die von uns Bloglesern kamen mit in die Entwicklung des Insignia eingingen. Gibts da was?
Am 31. Januar 2009 um 13:44 Uhr
Glaub ich ernsthaft nicht so ganz dran, sorry, will da keinem vorweg greifen/Illusionen rauben.
Doch allein dafür fing der Blog etwas spät an, bzw. der Entwicklungsstatus eines solch komplexen Vorhabens, wie einer kompletten Neuentwicklung eines Automobils, bedarf weit größerer Zeiträumen und Vorläufe !
Wenn auch deutlich verkürzt zu den 90er, 80er und dem “Besten” von…
Am 31. Januar 2009 um 13:51 Uhr
Was man da zum Corsa-E schon hört,…..puh !
Wenn ich allein schon seh, da wird wie zuvor bereits (gewohnt) ein Agila II wieder in Zusammenarbeit mit dem Schwesterprodukt von Suzuki (“Splash”) gebaut. Bzw. wohl zu xx % von denen entwickelt. Evtl. noch zu “tolerieren”…
ABER, da kommt die NAIAS….und siehe da, GM ganz im Stolz, zeigt die Serienversion, aus der Kleinwagenstudie “Beat” hervogehend, namens Spark. Und als Mitteleuropäere reibt man sich die Augen…
Ist da nicht zu o.a. routiniert-gewohnten Kleinwagen wieder allzu ähnliches aufwendigst (andere Plattform ? parallel/nebeinander vorbei ?) nur für den US-Think-Big-Guy “neu erfunden” worden ?!?
Am 1. Februar 2009 um 14:03 Uhr
@ didi: ich verstehe deinen letzten Absatz nicht… Bitte um Erklärung
Am 1. Februar 2009 um 20:05 Uhr
Für die Motorshow in Detroit wird ein ach so neuer Kleinwagen “Spark” entwickelt+gefeiert, wo man doch längstens hierzuland sowas, “Agila”, hat.
Wieso nicht gebündelt ein Ding selbst entwickelt ?!
Am 1. Februar 2009 um 23:42 Uhr
Tja, man weiß es nicht. Auch ist mir unverständlich, warum der Ampera als Volt-Derivat präsentiert wird, wo doch der wiederum auf dem Flextreme basiert. GM hat leider nichts verstanden.
Grade zu dieser Zeit ein vollkommen falsches Signal.
Gruß, Raphi
Am 2. Februar 2009 um 13:03 Uhr
hallo,
vielleicht sollten die, die wegen einer Corsa-Plattform aus Korea (wenn überhaupt) einen Aufstand machen sich erstmal informieren, was eine Plattform eigentlich ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pla...(Automobil)
Ich wüsste nicht warum der Corsa E durch eine Plattform, die woanders entwickelt wurde, schlechter sein sollte. Vor allem weil eine gleich genutze Plattform ja nicht unbedingt “Badge-Engineering” zur Folge hat .
Hat zwar nichts mit dem eigentlichen Thema hier zu tun, wollte ich aber bloß mal in den Raum werfen. Nichts für ungut.:-)
MfG D. P.
Am 2. Februar 2009 um 17:29 Uhr
@ D.P.: Was eine Platform ist, war zumindst mir klar. DIeses Prinzip an sich ist ja nichts Neues.
Das Problem aus meiner Sicht ist ganz einfach und auch in der Praxis zu sehen. Wenn man den (wissenschaftlich i.d.R. nicht einwandfreien) Wikipediabericht zurgunde legt, so wird das schnell deutlich: DIe Plattform beinhlatet im Wesentlichen: Motor/Getriebe, Radaufhängung, also Fahrwerk und tragende Strukturen (Lastpfade wie die Längsträger etc…)
Da GM aber weltweit aktiv ist und von daher diverse Märkte bedient, wird das Problem des Kompromisse Schließens unter der VOraussetzung einer wirtschaftlich “stromlinienförmigen” Strategueimmer größer, da eine Plattform an diverse Bedürfnisse und Vorschriften angepasst werden muss. Am Antara kann man besonders gut sehen, wie sehr eine solche Strategie nach hinten losgehen kann. Das Auto taugt gelinde gesagt nichts, weil es vom ersten Tag an technisch nicht dem Standard und den Anforderugen entsprach, die zum Beispiel im europäischen Raum erwartet werden.
Vom qualitativen und später “erlebten” Standpunkt aus schlauer wäre es, spezifische Plattformen für spezifische Regionen und Bedürfnisse anzubieten. Ich sag mal: Europaplattformen, Amerikaplattformen, Asienplattformen… etc. – eine stark vereinfachte Artikulation dieser Vorstellung, das sollte man berücksichtigen. Warum? Nun: EIne komplette DUrchökonomisierung, die das Ziel der Gewinnmaximierung bei möglichst niedrigen Kosten hat, ist zwar betriebswirtschaftlich sinnvoll, aber was die Aspekte Qualität, Identifikation etc.. anbelangt, kann man nicht ausschließlich von der ökonomischen Seite her argumentieren. Wie lässt sich sinst erklären, dass der nun auch in den USA angebotene Astra und auch der Aura nicht gut laufen? Das ist eben nicht der american way of drive. Umgekehrt auch: Ein Antara ist nicht der european way of drive…
Der Brötchenliebhaber geht auch nicht ins Backwerk und holt sich da ein Brötchen für 19 cent, weils so schön billig, dafür aber mit Stabilisatoren vollgepunpt und ohne jedweden Service an den Mann gebracht ist. Der geht lieber zum DLG geprüften und zertifizierten Bäcker, wo das gesunde und noch selbst gebackene Brötchen dann eben 49 cent oder 89 cent kostet.
Ich bin gerne bereit, mehr Geld für hervorragende Qualität auszugeben.
Am 2. Februar 2009 um 18:17 Uhr
Ich würde mal sagen man sollte noch nicht die Pferde scheu machen bis der Corsa E kommt fließt noch viel Wasser die Elbe runter. Erst einmal muß der Corsa D ein Facelift bekommen und das wird langsam auch Zeit denn der nächste Polo steht bekanntlich schon in die Startlöcher. Ich persönlich glaube das auch Opel aus dem Antara gelernt hat, das hat sogar der Opelchef Demant mal gesagt das es ein Fehler war den Antara und den Captiva zusammen zu entwickeln. Obwohl vom Design her kann man sich nicht beschweren der Antara ist schon ansehlich sein Problem sind der Preis, schlechte Motoren und teilweise starke Qualitätsprobleme.
Am 2. Februar 2009 um 18:43 Uhr
@ralle: nun ja. Der potenzielle Kunde sollte aber möglichst frühzeitig sagen, was er dazu denkt. Der Corsa beispielsweise war bisher immer ein sehr stimmiges Paket und von einer hohen Ausgereiftheit und Qualität. Kam aber eben auch aus deutscher Hand. Und auf unsere Tugenden wird halt immernoch – zu Recht – Wert gelegt. Ich kann nur noch mal wiederholen: Dem INsignia zollt man zurecht höchste Anerkennung. Wo kommt er her? Richtig. German Engeneering…
Am 2. Februar 2009 um 18:47 Uhr
Jepp, Herr Demant nahm zur Antara-Problematik tatsächlich schon “offen” Stellung, RESPEKT !
Beim Corsa-D, joh, spätestens zur IAA sollte er dem Insignia und dann brandneu vorgestellten Astra-E, ein geliftetes Scheinwerfer-Design, sprich TFL im gleichen Häkchen-Style, gleich tun !
Und zum Corsa-E bleibt wahrlich nur abwarten.
Am 2. Februar 2009 um 19:10 Uhr
@ralle: Dass sich Demant dem bewusst sein drüfte, ist glasklar. Er ist ja auch ein Ingenieur, der genau weiß, dass ein in Rüsselsheim anch deutschen Anforderungen entwickeltes Auto einem von Daewoo konstruierten in der Regel sowieso nur überlegen sein kann – zumindest nach deutschen Vorstellungen. Klar auch, dass Demant am liebsten alle Fahrzeuge in Rüsselsheim entwickeln würde, vom Agila über den Antara bis hin zum GT.
Klar aber auch, dass hier das Management dazwischenfunkt.
Am 3. Februar 2009 um 11:45 Uhr
Das Problem ist nur, dass das Management ausschließlich die Kostenseite im Auge hat… Der Ingeneur weiß, was nötig und wichtig ist, um hervorragend zu sein.
Tja… Was das Management nur vergisst: Man denkt zu kurzfristig.
Am 3. Februar 2009 um 11:59 Uhr
Das Problem an der Sache GM will unbedingt auf Europäischen Markt Fuß fassen und missbraucht nun die Kompetenz von Opel für Chevrolet (Deawoo). Wie ist es sonst zu erklären das der Cruze so ein gutes Auto geworden ist. Mit dem zusammen entwickeln mag ja beim Agila funktionieren das aber wiederrum blos weil der Preis stimmt. Beim Antara sieht man wiederrum wie das ganze schief gehen kann, Chevrolet verkauft mehr Captivas als Opel Antaras, teilweise Problem an der Sache ist schon alleine das viele Opel Händler auch Chevrolet drin haben. Nun ich als Kunde würde mich dann auch für den günstigeren, teilweise besser ausgestatteten und auf Wunsch mit 7 Sitzen zu ordernden Captiva entscheiden. Es bleibt zu hoffen das Opel endlich bei GM auf den obligatorischen Tisch haut und keine Volumenmodelle wie den Corsa in Korea entwickeln lässt. Denn anders als beim Antara wären die Folgen wenn das schief geht dramatisch.
Am 3. Februar 2009 um 13:23 Uhr
Hm, bzgl. Corsa – der ist doch eigentlich ein Italiener… Siehe Wikipedia: “Der neue Corsa auf Punto-3-Plattform ist wie der Fiat Grande Punto in allen Abmessungen gewachsen.”…
Am 3. Februar 2009 um 19:01 Uhr
Also wenn ich mich recht erinnere, wurde der Corsa D durchaus in Rüsselsheim entwickelt.
Aber auch die Italiener bzw. Fiat haben im Kleinwagenbereich mehr Kompetenz bzw. eine höhere Treffsicherheit für europäische Ansprüche und Ansichten wie Daewoo. Wenn Fiat etwas bauen kann, dann sind es Kleinwagen.
Am 3. Februar 2009 um 21:05 Uhr
@Markus da hast du recht Corsa und Punto sind auf der selben Plattform wie auch der Astra und der Stilo und der Signum und der Croma aber wie Signius schon sagte selbst die Italiener treffen eher den Geschmack der Europäer als die Koreaner bzw. die Amerikaner. Den Italienern kann man nur eines zur last werfen und das ist die Qualität aber die steigt ja langsam auch wieder.
Am 4. Februar 2009 um 02:44 Uhr
Antara und Captiva, oh ja, da muß man nur mal zum einzig verbliebenen FOH in Rüss. gehen, da drängen sich 3 Marken gar in einem Neubau/ “Gewächshaus”. Ich will SAAB ja nix böses,..
Doch dann wäre mehr Platz, als solche Zustände, wie man sie bei anderen Konzernen besser zu differenzieren weiß !
Am 4. Februar 2009 um 16:56 Uhr
Rettung ist nah. GM hat den Europäern laut “Automobilwoche” mehr Verantwortung gegeben und somit auch mehr Entscheidungsfreiheit.