Das „Auge“ im Blick
Alex Regné Gläser - Mittwoch, 18.06.2008 Wir Testingenieure haben ja angeblich einen Traumjob. Naja, da ist schon was dran. Diese Arbeit verlangt aber auch einen extrem hohen Grad an Aufmerksamkeit. Immer hellwach, alles im Blick – das haben wir mit dem „Auge“ gemeinsam. So heißen bei uns die neuen Fahrerhilfen: die Verkehrszeichenerkennung und der Spurhalteassistent. Beide Funktionen sind im System integriert, das es ab 2009 auf Wunsch im Insignia geben wird. Schon beeindruckend, wie zuverlässig das System funktioniert. Im Kern ist es eine hochauflösende, kaum Handy-große Kamera unter dem Innenspiegel, die 30 Bilder pro Sekunde schießt. Dazu die aufwendige Auswerteelektronik. „Freund sieht mit“ könnte man dazu sagen.
Wie vor kurzem auf der Fahrt zum Testgelände Dudenhofen. Das ist ja nun wirklich eine Route, die die Kollegen und ich wie die berühmte Westentasche kennen. Und an dieser einen Stelle ist immer Tempo 120! Aber halt nicht an dem Tag, als die Grasmäharbeiten für den Mittelstreifen vorbereitet wurden. Das Auge hat’s gemerkt und das 80er-Schild als Symbol zwischen den Rundinstrumenten eingeblendet. Schön, danke, stimmt. Und ein Eintrag ins Testprotokoll ist mir natürlich immer lieber als einer ins Flensburger Zentralregister.













