Was uns bei der „Jungfernfahrt“ mit dem ersten Insignia ecoFLEX noch aufgefallen ist: Die von den Marketing-Kollegen „CleanTech“ genannte neuartige Verbrennungstechnik (Closed-Loop-Verfahren) senkt nicht nur den Verbrauch, sondern sie verbessert subjektiv auch das Geräuschverhalten. Der Motor klingt tatsächlich angenehmer.
Diesen Effekt verstärke ich natürlich, wenn ich konsequent der Schaltempfehlung folge. Sobald ich per Hochschalten das Drehzahlniveau senken kann, ohne Schwung zu verlieren, erscheint ein Pfeil im Display zwischen den Hauptinstrumenten (siehe Video). Ein ganz dezenter Helfer, der ohne Lichterkette, Pieptöne und sonstigen Schnickschnack auskommt.
Und was das Ansprechverhalten angeht: Die längere Achsübersetzung ist angesichts der hier wirksamen Drehmomentkurve kein Problem. In der Praxis erreiche ich im sechsten Gang hohe Geschwindigkeiten bei recht niedrigen Drehzahlen und habe immer noch Beschleunigungsreserven – die ideale Charakteristik eines Langstreckenautos.
Sonne satt im Süden Spaniens = Superfotos vom Sports Tourer – so die Gleichung unseres Pressefoto-Teams. Zunächst aber fehlte der Sonnenfaktor. Stattdessen hieß es, vor der Brandung die Flucht zu ergreifen – mit durchaus interessanten Bild-Ergebnissen.
P.S.: Danke für die Anregungen, dem designierten Pressebild in „Die perfekte Welle“ eine zweite Karriere zu ermöglichen. Das Wallpaper ist in Arbeit und wird bald zur Verfügung stehen. Bis dahin nehmen wir weitere Wünsche bezüglich der Bildschirmformate (in Pixel) entgegen.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und auf der Rückblick-Hitliste des Blog-Teams steht unser Dudenhofen-Besuch ganz oben. Dr. Matthias Schollmaier, Leiter des Testzentrums, bemächtigte sich dabei unseres mitgebrachten Turbo-Allradlers.
Der Fahrwerkexperte wollte mal kurz prüfen, ob sich die Rundenzeiten auf der Handlingstrecke mit vier angetriebenen Rädern tatsächlich noch verbessern lassen. Sie waren besser. Und wir haben es per Video festgehalten.
Wie bereits berichtet, hat sich das Opel Eye als Hinweisgeber auf geänderte Tempolimits bewährt, Stichwort: Verkehrszeichenerkennung. Bei der 100-Prozent-Fahrt mit dem Sports Tourer habe ich jetzt mal die zweite Systemfunktion gecheckt: den Spurhalteassistenten.
Per Knopfdruck aktiviert, untersucht er ab Tempo 50 das Kamerabild auf Fahrbahnmarkierungen. Spezielle Algorithmen erkennen Strich- und Längsstrukturen. Das System meldet sich nur in Gefahrensituationen, indem es Lenkbewegungen und Blinkerbetätigung in seine Berechnungen mit einbezieht. Fährt das Auto über eine Markierungslinie, leuchtet das Spurhalte-Symbol im Drehzahlmesser rot auf. Dazu gibt es einen Warnton – spätestens der schreckt jeden Sekundenschläfer auf. Schön, dass man die Funktion auch nur so mal testen kann. Einschlafen auf Kommando zählt zum Glück nicht zu den Aufgaben eines Testfahrers…
Die 100-Prozent-Fahrt führte uns durch den historischen Ortskern von Hildrizhausen. Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser bildeten eine tolle Kulisse für unsere moderne Insignia Sports Tourer-Flotte. Schließlich ging es über Freudenstadt und Heidelberg zurück nach Rüsselsheim. Damit endet meine kleine Video-Doku.
Klar, dass unsere Sports Tourer-Kolonne während der 100-Prozent-Fahrt einiges Aufsehen erregte.
Der Unbekannte im roten Pulli ließ es sich nicht nehmen, den Opel-Tross zu fotografieren und die Fahrer zu interviewen – war selbst allerdings etwas kamerascheu.
Ein Highlight des Insignia Sports Tourer ist das Panoramadach. Gerade bei bewölktem Himmel, wie an diesem Tag, ist es ein tolles Gefühl, unter freiem Himmel zu sitzen, das aber mit Dach über dem Kopf und behaglich warm.
Es ist geschafft: Der Insignia Sports Tourer hat die 100-Prozent-Fahrt souverän bewältigt.
Mit fünf Testwagen fuhren wir von Rüsselsheim in den Schwarzwald und zurück. Unser Augenmerk lag vor allem auf den Kriterien Geräuschkulisse, Fahrdynamik und -stabilität – und natürlich der einwandfreien Funktion der Heckklappe.
Auf der Bergstrecke des Testgeländes Dudenhofen muss der Insignia seine Kletterkünste unter Beweis stellen. Steigungen und Gefälle bis zu 30 % mit unterschiedlichen Straßenbelägen sowie eine Serpentinen-Passage fordern vor allem Bremsen und Lenkung.