Die 100-Prozent-Fahrt führte uns durch den historischen Ortskern von Hildrizhausen. Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser bildeten eine tolle Kulisse für unsere moderne Insignia Sports Tourer-Flotte. Schließlich ging es über Freudenstadt und Heidelberg zurück nach Rüsselsheim. Damit endet meine kleine Video-Doku.
Klar, dass unsere Sports Tourer-Kolonne während der 100-Prozent-Fahrt einiges Aufsehen erregte.
Der Unbekannte im roten Pulli ließ es sich nicht nehmen, den Opel-Tross zu fotografieren und die Fahrer zu interviewen – war selbst allerdings etwas kamerascheu.
Ein Highlight des Insignia Sports Tourer ist das Panoramadach. Gerade bei bewölktem Himmel, wie an diesem Tag, ist es ein tolles Gefühl, unter freiem Himmel zu sitzen, das aber mit Dach über dem Kopf und behaglich warm.
Es ist geschafft: Der Insignia Sports Tourer hat die 100-Prozent-Fahrt souverän bewältigt.
Mit fünf Testwagen fuhren wir von Rüsselsheim in den Schwarzwald und zurück. Unser Augenmerk lag vor allem auf den Kriterien Geräuschkulisse, Fahrdynamik und -stabilität – und natürlich der einwandfreien Funktion der Heckklappe.
In den Kommentaren kam die Frage auf, ob Probesitzen in unseren Vorserienwagen möglich wäre. Dazu, wie versprochen, mein Erlebnis von der 100-Prozent-Fahrt nach Südtirol, die wir mittlerweile erfolgreich absolviert haben: Wissbegierigen begegnen wir natürlich ständig. Vor kurzem hatten wir es auf dem Weg nach Österreich mit einer besonders engagierten “Verehrerin” zu tun. Die junge Dame gab sich alle Mühe, um auf den schmalen Nebenstraßen mit ihrem schwarzen Corsa dranzubleiben. Beim nächsten planmäßigen Stopp holte sie uns ein, stellte sich als “großer Opel-Fan” vor und wollte sich allzu gerne mal in einen Insignia setzen. Glück gehabt - unser gut gelaunter Chefingenieur hatte nichts dagegen und das Foto-Handy ließ sie klugerweise stecken. Ihr Fazit: “Hat sich gelohnt, dass ich euch fast 50 Kilometer gefolgt bin, obwohl ich eigentlich ganz woanders hin wollte.”
Man mag es kaum glauben: Auch wer von diesem wirklich stimmigen Interieur umgeben ist, hat noch einen Blick für die Außenwelt. Dabei zeigt sich – die Gegend um Bozen ist auch wolkenverhangen schön. Auf dem Weg zum nächsten Pass haben wir es schon wieder mit Schnee zu tun. Das ist zwar alles kein Problem bei der Traktion und den Sicherheitsreserven, aber irgendwann reicht’s dann auch. Oben pünktlich angekommen, flüchten wir ins Hotel. Auswerten ist angesagt. Naja, bis auf die nötige Feinabstimmung des Feuchtigkeitssensors der vollautomatischen Klimaanlage haben wir nicht viel zu melden.
Auf der engen, splitgestreuten Passstraße geht’s runter Richtung Bozen. Bei den Bedingungen darf auch die HVAC-Einheit (Heating, Ventilation, Air-Conditioning) mal so richtig zeigen, was sie kann.
Morgenappell an den Fahrzeugen vor dem Berghotel – 1.660 Meter über Normalnull, +3 Grad Celsius im Regen. Einige in unserer Gruppe freuen sich über die guten Testbedingungen für ESP oder die Traktionskontrolle. Und es kommt, so gesehen, noch besser: Den ersten Pass rauf – 0 Grad und Schneefall. Zwei Fahrer genießen den Allradantrieb.
Auf dem Pass dann Pinkelpause. Bei einigen dauert das verdächtig lange. Also wieder rein in die Wirtschaft und was muss man sehen: Sitzen da und schlürfen in aller Seelenruhe Cappuccino. Aber so nicht mit dem Trip Captain – weiter geht’s und zwar pronto.
Auf der Fahrt gen Süden schlagen sich alle Fahrzeuge wacker. Trotzdem, auf der Autobahn passiert’s dann: Ein Auto meldet über TPMS (Tire Pressure Monitoring System) niedrigen Reifenluftruck an einem Reifen. Überprüfung an der Tankstelle: TPMS arbeitet exakt, der Reifen hat tatsächlich etwas Unterdruck, also Luft nachfüllen. Doch nach einigen Kilometern wieder die Meldung des TPMS. Über Funk meldet der „Trip Captain“: Unplanmäßiger Stopp an der nächsten Raststätte, Reifenwechsel. Die Jungs von der mobilen Werkstatt schaffen es in wenigen Minuten, es kann weitergehen. Am Abend sind wir trotzdem noch pünktlich da – natürlich immer unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Auf dem Brenner überholen wir einige Lkw die Corsa geladen haben. Schön, wenn man ein erfolgreiches Produkt auf dem Weg zum Kunden sieht.