Mules haben es in sich
Alex Regné Gläser - Montag, 21.07.2008Unser Beitrag „Wenn der Roboter lenkt“ hat die Frage nach den so genannten „Mules“ aufgeworfen. Im Prinzip sind das Zwitter – bekannte Optik, neue Technik. So kommen streng geheime Systeme und Komponenten auf die Straße, teilweise noch lange bevor das Design fix ist: Fahrwerk, Lenkung, Bremssysteme, Kühlung oder die elektrische Architektur mit Kommunikations- und Fahrerassistenzsystemen.
Mit den Mules ist man unauffällig und damit ungestört unterwegs, die Karosserien sind problemlos verfügbar und günstiger als Extra-Anfertigungen. Trotzdem müssen wir natürlich ran ans Blech – deutlich zu erkennen sind an den Vectra-Mules die ausgestellten Radhäuser als Zugeständnis an die Spurbreite und die Radgrößen des Insignia. Prototypen mit längerem Radstand wurden buchstäblich halbiert und mit Distanzstücken wieder neu zusammengesetzt. Die Stretch-Vectras sind äußerlich kaum erkennbar, innen hatten wir ca. 10 Zentimeter Spalt im Dachhimmel.
Auch jetzt sind noch einige der insgesamt rund 80 Vectra-Mules im Einsatz. Da stecken weitere Entwicklungen, künftige Antriebe, neue Elektronik usw. drin. So gesehen, sind heute manche Mules sogar fortschrittlicher als die Insignia-Testwagen.










