Archiv des Tags ‘Dudenhofen’

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Einer geht noch…

Alex Regné Gläser - Donnerstag, 08.01.2009

Selbst Kollegen aus anderen Abteilungen fragen mich ab und zu: „Was hast du denn eigentlich noch mit dem Insignia zu schaffen? Das Auto ist doch jetzt fertig!“ Nun ja, stimmt schon, aber die Entwicklung ist eben noch nicht komplett abgeschlossen. Auf der einen Seite erproben wir weitere Motor-/Getriebevarianten und zum anderen wird kontinuierlich optimiert und validiert. So wissen wir jetzt, dass die Verbrauchsdaten für die Limousine mit 1.6, 1.8 und 2.0 Turbo um 0,1 Liter/100km besser sind, dementsprechend die CO2-Werte. Wir sind aber erst dann sicher, wenn eine größere Menge an Produktionsfahrzeugen streuungsbereinigt gemessen wurde.

Kürzlich haben wir hinter die Typprüfung des neuen 1,6-Liter-Turbobenziners, der ab März verfügbar ist, den letzten Haken gemacht. Trotz der strengen Euro 5-Emissionsrichtlinien schafft dieser Motor eine tolle Balance zwischen Leistung und Wirtschaftlichkeit. Bei gleichem Verbrauch (7,7 l/100km) wie der 1,8-Liter-Sauger und sogar leicht reduziertem CO2-Ausstoß (181 g/km) ermöglicht der 1.6 Turbo 225 km/h und nur 8.9 Sekunden von 0 auf 100. In meinen Augen ein bemerkenswertes Insignia-Aggregat – und das bei relativ günstigen Anschaffungskosten.


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Moderator

Der Chef lässt’s krachen

Moderator - Donnerstag, 18.12.2008

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und auf der Rückblick-Hitliste des Blog-Teams steht unser Dudenhofen-Besuch ganz oben. Dr. Matthias Schollmaier, Leiter des Testzentrums, bemächtigte sich dabei unseres mitgebrachten Turbo-Allradlers.

Der Fahrwerkexperte wollte mal kurz prüfen, ob sich die Rundenzeiten auf der Handlingstrecke mit vier angetriebenen Rädern tatsächlich noch verbessern lassen. Sie waren besser. Und wir haben es per Video festgehalten.


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Scheffel-Schumi

Andreas Scheffel - Donnerstag, 02.10.2008


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Schlagloch zur Vorspeise

Andreas Scheffel - Mittwoch, 01.10.2008

Angereist bin ich Donnerstagabend, Hotel in Rüsselsheim, von dort ging es Freitag 08:30 Uhr in zwei Insignias nach Dudenhofen. Einer davon noch leicht getarnt und der andere noch Vorserie, aber schon sehr nahe dran an den Serienmodellen. Motorisierung war der 2,8 V6 Automatik (zumindest der, bei dem ich Beifahrer war). In Dudenhofen (Rodgau) angekommen gab es nach erfolgreicher Bewältigung der Bürokratie beim Einlass zuerst eine kurze theoretische Einführung und Erläuterung über das Testgelände von Chef Dr. Matthias Schollmaier persönlich, mit anschließender recht rasanter Rundfahrt (wir als Beifahrer) in seinem Insignia 2.0 Turbo über das gesamte Testgelände einschließlich Kreisbahn.

Anschließend waren wir etwa eine 3/4 Stunde bei einer Testfahrt dabei, wie Alex Regné Gläser den Insignia 2,8 V6 eben auf einiges getestet hat, wie z.B. Innengeräusch, Verhalten auf verschiedenen Bodenbelägen, Bergstrecke (30%), Beschleunigung 0-100, 80-120, Höchstgeschwindigkeit, Schlaglochtest…..Danach gab es in der Kantine Mittagessen, und im Anschluss ging es auf den neuen Handlingkurs, wo wir zuerst ein paar Runden mit Dr. Matthias Schollmaier am Steuer drehten. Zum Abschluss durfte dann jeder von uns 3-4 Runden mit Dr. Matthias Schollmaier als Beifahrer drehen, und Fotos durften wir dort auch machen und zwar nur dort am Handlingkurs. Fahrzeug war der 2.0 Turbo Automatik. Kurz nach 14 Uhr ging es dann wieder zurück ans Hotel und ich dann wieder im Astra nach Hause.

Ich kannte das Dudenhofener Test Center ja schon von einem OPC Event im Jahre 2005, der Handlingkurs war mir jedoch neu. Für mich beeindruckend einerseits natürlich die Fahrt auf der Kreisbahn, ganz klar aber auch so „kleine“ Dinge wie der Schlaglochtest, den wir nur mit etwa 30 km/h bewältigten, statt der üblichen 40 km/h. Das gab schon einen ordentlichen Schlag, und ich bin ehrlich: Normal weiterfahren, als ob nichts passiert wäre, hätte ich nicht können, und wir sind nur durch ein Schlagloch gefahren statt durch vier. Oder auch die Bergstrecke, sehr interessanter Test.
Natürlich kommt als Highlight hinzu, den Insignia selbst über den Handlingkurs zu bewegen. Für mich als eher gemäßigtem Fahrer dann den 2,0 Turbo Automatik gleich im Grenzbereich zu bewegen, dabei noch auf Brems- und Einlenkpunkt achten auf einer Strecke ohne Gerade (zum Glück musste ich nicht Schalten), da war ich schon ganz schön beschäftigt. OK ich geb’s zu, ich hab’ nicht einmal auf den Tacho geschaut und kann daher über das Tempo oder die Rundenzeit nichts sagen. Wie ich aber hörte, war’s wohl nicht sooooo schlecht.

Im gesamten ist es wirklich alles sehr beeindruckend, das Gelände und an was die Jungs dort alles denken bei den Tests, das ist echt schon ein gigantischer Aufwand, der dort betrieben wird, um Autos zu testen. Dafür meinen größten Respekt. Interessant ist sicherlich auch für uns Außenstehende, die vielen getarnten Fahrzeuge mal aus der Nähe zu sehen und nicht nur in der Zeitung oder im Internet. Einige Sports Tourer waren zu sehen, die ich wirklich sehr gerne etwas näher unter die Lupe genommen hätte.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch vielen, vielen Dank zu sagen an das gesamte Team mit und um Alex Regne Gläser, dass ich dabei sein durfte. Danke auch an Jennifer Balthasar für die nette Betreuung und die Organisation. Wenn wieder mal jemand auf so eine geniale Idee kommt, bewerbe ich mich wieder. Ach ja, ich möchte mich auch noch bei demjenigen bedanken, der leider absagen musste und für den ich nachrücken durfte.

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Insignia live

Jennifer Balthasar - Montag, 29.09.2008

Am Freitag war es soweit: Bei schönstem Wetter waren wir mit drei Insignia-Bloggern zu Gast im Testzentrum Dudenhofen und erlebten den Insignia live. Alex Regné Gläser hatte zwei Testfahrzeuge organisiert, einen arg beanspruchten Fünftürer (noch mit leichtem Tarnkleid) und eine relativ aktuelle Limousine. Alex Regné Gläser zeigte uns wie der Testalltag aussieht: Berganfahrten (30 Prozent!) gehörten ebenso dazu wie Höchstgeschwindigkeit auf der Rundbahn. Auch Dr. Matthias Schollmaier, Leiter des Testzentrums, nahm sich Zeit für uns und erklärte die Arbeit, die in Dudenhofen geleistet wird. Mit ihm ging es am Ende auch noch auf die Handlingstrecke! Sobald es Berichte unserer Gäste gibt, werden wir sie als Beiträge hier im Blog posten.

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Der Berg ruft

Alex Regné Gläser - Donnerstag, 04.09.2008


Auf der Bergstrecke des Testgeländes Dudenhofen muss der Insignia seine Kletterkünste unter Beweis stellen. Steigungen und Gefälle bis zu 30 % mit unterschiedlichen Straßenbelägen sowie eine Serpentinen-Passage fordern vor allem Bremsen und Lenkung.

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Kleine Schilderkunde für Tester

Alex Regné Gläser - Montag, 18.08.2008

Wie jeder Führerschein-Anwärter muss auch der Testingenieur erst in der Theorie beweisen, dass er für Dudenhofens Straßen taugt – Schilderlesen und -lernen inbegriffen. Da gibt es Hinweise und Zeichen, die es „draußen“ nicht gibt, die aber für einen reibungslosen Testablauf absolut notwendig sind. Eine Dudenhofen-Spezialität ist das Dreiecksschild mit dem geraden Pfeil – es erlaubt das „Überfahren“ der Brems- und Ausrollzonen im Infield der Rundbahn.

Die Schilder helfen – aber ohne Abstimmung, Rücksichtnahme und Kollegialität geht es nicht. Gerade in den heißen Entwicklungsphasen laufen überall auf dem Gelände zeitgleich Versuche. Theoretisch kann man sich da schon mal ins Gehege kommen. Praktisch weiß ich, wenn ich auf der Rundbahn ein Auto mit „Messung“-Aufkleber sehe: Dem sollte ich nicht zu nahe kommen. Der Luftsog meines Fahrzeugs darf seine Werte nicht verfälschen. Das Verständnis unter den Kollegen in Dudenhofen ist super. Das muss aber auch so sein – bei Geschwindigkeiten bis 250 km/h sind klare Regeln und volle Konzentration das A und O.

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Moderator

Mit dem Insignia übers Testgelände

Moderator - Freitag, 08.08.2008

Seit gut drei Monaten gibt es jetzt den Insignia-Blog, und wir freuen uns, wie gut er angenommen wird und wie rege Ihr in Form von Kommentaren aktiv dabei seid.

Als kleines Dankeschön möchten wir gern zwei oder drei von Euch einladen, Alex Regné Gläser bei einem seiner nächsten Insignia-Test-Termine ins südhessische GM-Testzentrum Dudenhofen zu begleiten. Da könnt Ihr ihm dann Löcher in den Bauch fragen und das Auto live erleben. Wir würden uns natürlich freuen, wenn Eure Eindrücke in einen kurzen Gastbeitrag für den Blog münden würden. In Dudenhofen gibt es, gerade was Foto/Video angeht, ein paar Geheimhaltungs-Einschränkungen, aber die Kollegen vom Testzentrum haben uns signalisiert, dass wir schon eine Lösung finden werden.

Wenn Ihr Interesse habt, sagt uns, warum gerade Ihr der/die Richtige dafür seid. Schickt einfach ein paar Zeilen (max. 500 Zeichen) bis zum 14. August 2008 an moderator@insignia-blog.de, Betreff: Insignia live. Wir melden uns dann.

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Dudenhofen – Nabel der Testwelt

Alex Regné Gläser - Donnerstag, 31.07.2008

Was für den einen das Büro, ist für mich Dudenhofen. Das GM-Testgelände südöstlich von Frankfurt ist eine kleine Welt für sich. Die verschiedenen Sektionen – Beispiel Marterstrecke, Steilstrecke, Hochgeschwindigkeits-Rundbahn oder Handlingbereich – bilden die Straßenverhältnisse in weiten Teilen Europas ab. Ganz ohne Fremdverkehr setzen wir hier verschiedenste Parameter – Leistung, Drehmoment, Gaspedalposition, Motordrehzahl oder Radgeschwindigkeit – in Beziehung zueinander. Wir wollten zum Beispiel wissen: Wie hängt der Insignia am Gas? Reagiert die Automatik sanft, schnell und „sinnvoll“ auf die Fahrsituation? Ist die Beschleunigung harmonisch?

Alle „GM Drive Quality“-Ingenieure folgen dabei einer Art Drehbuch. Vor dem Testdurchlauf ermitteln wir äußere Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchte oder Windrichtung, um die Ergebnisse im Sinne der Vergleichbarkeit verwerten zu können. Alle relevanten Daten erscheinen in Echtzeit auf einem großen Bildschirm, die einzelnen Messabschnitte steuern wir per Joystick [Foto 3]. Das ist besonders bei hohen Geschwindigkeiten einfacher und sicherer, als auf einer Tastatur rumzufummeln. Für die Auswertung hocken wir dann aber doch wieder in unserer „Außenstelle“: dem Büro im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum.

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Mules haben es in sich

Alex Regné Gläser - Montag, 21.07.2008

Unser Beitrag „Wenn der Roboter lenkt hat die Frage nach den so genannten „Mules“ aufgeworfen. Im Prinzip sind das Zwitter – bekannte Optik, neue Technik. So kommen streng geheime Systeme und Komponenten auf die Straße, teilweise noch lange bevor das Design fix ist: Fahrwerk, Lenkung, Bremssysteme, Kühlung oder die elektrische Architektur mit Kommunikations- und Fahrerassistenzsystemen.

Mit den Mules ist man unauffällig und damit ungestört unterwegs, die Karosserien sind problemlos verfügbar und günstiger als Extra-Anfertigungen. Trotzdem müssen wir natürlich ran ans Blech – deutlich zu erkennen sind an den Vectra-Mules die ausgestellten Radhäuser als Zugeständnis an die Spurbreite und die Radgrößen des Insignia. Prototypen mit längerem Radstand wurden buchstäblich halbiert und mit Distanzstücken wieder neu zusammengesetzt. Die Stretch-Vectras sind äußerlich kaum erkennbar, innen hatten wir ca. 10 Zentimeter Spalt im Dachhimmel.

Auch jetzt sind noch einige der insgesamt rund 80 Vectra-Mules im Einsatz. Da stecken weitere Entwicklungen, künftige Antriebe, neue Elektronik usw. drin. So gesehen, sind heute manche Mules sogar fortschrittlicher als die Insignia-Testwagen.

 

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