Archiv des Tags ‘Euro NCAP’

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Doppelt gestrafft hält besser

Olaf Allgeyer - Freitag, 12.12.2008

Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Insignia im Euro NCAP-Test kamen Fragen nach der Verfügbarkeit von Knie-Airbags auf. Nun, die Antwort ist relativ simpel: Der Insignia braucht keine. Hintergrund: Die serienmäßig doppelten, pyrotechnisch aktivierten Gurtstraffer, einer am Sitz und einer im Aufrollautomat, reduzieren wirksam die Vorverlagerung von Fahrer und Beifahrer auch bei einem High Speed-Crash. So können die zweistufigen Front-Airbags ihre volle Schutzwirkung entfalten. Diese Kombination verhindert den harten Knie-Kontakt mit dem Armaturenträger.

Das Euro NCAP-Ergebnis bestätigt übrigens unsere entsprechenden Testerkenntnisse: Der Insignia holt im Bereich untere Extremitäten die volle Punktzahl.

Dazu kommt der Kostenaspekt: Nach leichteren Kollisionen – z.B. Auffahrunfall innerorts – müssen beim Insignia eben nur die Gurtstraffer statt der viel teureren Knie-Airbagmodule samt Verkleidung ausgetauscht werden.

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Schutz vor dem Schleudertrauma

Olaf Allgeyer - Mittwoch, 03.12.2008

Zum ersten Mal hat die Euro NCAP-Organisation jetzt genau untersucht, wie gut bei einem Auffahrunfall der Schutz gegen ein Schleudertrauma ist. Nur fünf von 25 getesteten aktuellen Fahrzeugen erfüllten die Anforderungen und bekamen ein „Grün“ – darunter auch der Insignia. Strategien gegen die wegen ihrer möglichen Langzeitfolgen gefürchtete Verletzung im Bereich der Halswirbel gibt es bei uns im Bereich Fahrzeugsicherheit schon lange, weshalb wir uns freuen, dass wir jetzt mit einem so positiven Resultat bewertet wurden.

Um das gefürchtete HWS-Syndrom zu minimieren, wie das Überdehnen der Halswirbelsäule beim Heckaufprall auch genannt wird, bewegt sich die Kopfstütze dabei nach oben und vorn. Sobald sie Kontakt mit dem Kopf hat, arretiert sie automatisch. Die Überbrückung des Abstands zwischen Kopf und Stütze verringert die Aufprall-Belastungen erheblich. Anders als Systeme anderer Hersteller, arbeiten die aktiven Kopfstützen von Opel mit einem robusten, rein mechanischen System, das sich nach dem Auslösen selbstständig zurücksetzt. Im Insignia kommt ein Bowdenzug zum Einsatz, der eine noch präzisere Reaktion als der herkömmliche Hebelmechanismus ermöglicht.

Weiblicher Dummy auf Autositz Dummy hinter Steuer Dummy hinter Steuer Vorbereitung für Crashtest

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Das ist sicher: Fünf Sterne

Olaf Allgeyer - Mittwoch, 26.11.2008

Auch wenn es unser Job ist, alles exakt zu berechnen und zu überprüfen – es ist trotzdem ein spannender Moment, wenn die Euro NCAP-Resultate bekannt werden und unsere Arbeit im Bereich Fahrzeugsicherheit von einer unabhängigen Organisation punktgenau bewertet wird.

Der Insignia wurde heute mit genau 35 dieser Punkte und fünf Sternen dekoriert – ein Ergebnis, auf das unser Team hier im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum schon ein wenig stolz ist. Klar werden fünf Sterne für ein Top-Auto wie den Insignia ganz einfach erwartet, aber wir glauben, dass wir mehr getan haben als nur alle Vorschriften für normierte Crashtests zu erfüllen. Weil wir Jahr für Jahr zahlreiche Unfälle exakt analysieren und die Erkenntnisse in unsere Arbeit einfließen lassen, bietet der Insignia im ganz realen „Falle eines Falles“ größte Sicherheit.

Ein Beispiel von vielen: Zweistufige Frontairbags. Damit wird gewährleistet, dass die Rückhaltewirkung der Frontalairbags zusätzlich zum Gurtsystem optimal auf die Unfallschwere abgestimmt ist. Dies bedeutet, dass bei einer vergleichsweise geringen Unfallschwere nur die erste Airbagstufe gezündet wird. Bei einem schweren Frontalaufprall hingegen wird zusätzlich die zweite Stufe aktiviert.

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