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Moderator

Der Chef lässt’s krachen

Moderator - Donnerstag, 18.12.2008

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und auf der Rückblick-Hitliste des Blog-Teams steht unser Dudenhofen-Besuch ganz oben. Dr. Matthias Schollmaier, Leiter des Testzentrums, bemächtigte sich dabei unseres mitgebrachten Turbo-Allradlers.

Der Fahrwerkexperte wollte mal kurz prüfen, ob sich die Rundenzeiten auf der Handlingstrecke mit vier angetriebenen Rädern tatsächlich noch verbessern lassen. Sie waren besser. Und wir haben es per Video festgehalten.


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Scheffel-Schumi

Andreas Scheffel - Donnerstag, 02.10.2008


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Schlagloch zur Vorspeise

Andreas Scheffel - Mittwoch, 01.10.2008

Angereist bin ich Donnerstagabend, Hotel in Rüsselsheim, von dort ging es Freitag 08:30 Uhr in zwei Insignias nach Dudenhofen. Einer davon noch leicht getarnt und der andere noch Vorserie, aber schon sehr nahe dran an den Serienmodellen. Motorisierung war der 2,8 V6 Automatik (zumindest der, bei dem ich Beifahrer war). In Dudenhofen (Rodgau) angekommen gab es nach erfolgreicher Bewältigung der Bürokratie beim Einlass zuerst eine kurze theoretische Einführung und Erläuterung über das Testgelände von Chef Dr. Matthias Schollmaier persönlich, mit anschließender recht rasanter Rundfahrt (wir als Beifahrer) in seinem Insignia 2.0 Turbo über das gesamte Testgelände einschließlich Kreisbahn.

Anschließend waren wir etwa eine 3/4 Stunde bei einer Testfahrt dabei, wie Alex Regné Gläser den Insignia 2,8 V6 eben auf einiges getestet hat, wie z.B. Innengeräusch, Verhalten auf verschiedenen Bodenbelägen, Bergstrecke (30%), Beschleunigung 0-100, 80-120, Höchstgeschwindigkeit, Schlaglochtest…..Danach gab es in der Kantine Mittagessen, und im Anschluss ging es auf den neuen Handlingkurs, wo wir zuerst ein paar Runden mit Dr. Matthias Schollmaier am Steuer drehten. Zum Abschluss durfte dann jeder von uns 3-4 Runden mit Dr. Matthias Schollmaier als Beifahrer drehen, und Fotos durften wir dort auch machen und zwar nur dort am Handlingkurs. Fahrzeug war der 2.0 Turbo Automatik. Kurz nach 14 Uhr ging es dann wieder zurück ans Hotel und ich dann wieder im Astra nach Hause.

Ich kannte das Dudenhofener Test Center ja schon von einem OPC Event im Jahre 2005, der Handlingkurs war mir jedoch neu. Für mich beeindruckend einerseits natürlich die Fahrt auf der Kreisbahn, ganz klar aber auch so „kleine“ Dinge wie der Schlaglochtest, den wir nur mit etwa 30 km/h bewältigten, statt der üblichen 40 km/h. Das gab schon einen ordentlichen Schlag, und ich bin ehrlich: Normal weiterfahren, als ob nichts passiert wäre, hätte ich nicht können, und wir sind nur durch ein Schlagloch gefahren statt durch vier. Oder auch die Bergstrecke, sehr interessanter Test.
Natürlich kommt als Highlight hinzu, den Insignia selbst über den Handlingkurs zu bewegen. Für mich als eher gemäßigtem Fahrer dann den 2,0 Turbo Automatik gleich im Grenzbereich zu bewegen, dabei noch auf Brems- und Einlenkpunkt achten auf einer Strecke ohne Gerade (zum Glück musste ich nicht Schalten), da war ich schon ganz schön beschäftigt. OK ich geb’s zu, ich hab’ nicht einmal auf den Tacho geschaut und kann daher über das Tempo oder die Rundenzeit nichts sagen. Wie ich aber hörte, war’s wohl nicht sooooo schlecht.

Im gesamten ist es wirklich alles sehr beeindruckend, das Gelände und an was die Jungs dort alles denken bei den Tests, das ist echt schon ein gigantischer Aufwand, der dort betrieben wird, um Autos zu testen. Dafür meinen größten Respekt. Interessant ist sicherlich auch für uns Außenstehende, die vielen getarnten Fahrzeuge mal aus der Nähe zu sehen und nicht nur in der Zeitung oder im Internet. Einige Sports Tourer waren zu sehen, die ich wirklich sehr gerne etwas näher unter die Lupe genommen hätte.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch vielen, vielen Dank zu sagen an das gesamte Team mit und um Alex Regne Gläser, dass ich dabei sein durfte. Danke auch an Jennifer Balthasar für die nette Betreuung und die Organisation. Wenn wieder mal jemand auf so eine geniale Idee kommt, bewerbe ich mich wieder. Ach ja, ich möchte mich auch noch bei demjenigen bedanken, der leider absagen musste und für den ich nachrücken durfte.

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