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Moderator

Auf Wiedersehen im Astra-Blog

Moderator - Dienstag, 24.03.2009

Zum Opel Astra Blog

Alex Regné Gläser und Uwe MüllerWir schreiben das Jahr 2009.

Alle sprechen von Krise.

Alle? Nicht ganz.

In einer kleinen hessischen Stadt an der Mündung des Mains arbeitet ein verschworenes Häuflein Ingenieure und Designer emsiger denn je. Sie entwickeln gute Autos – und reden darüber. Und zwar in Form eines Internet-Tagebuchs, neudeutsch Weblog oder kurz Blog.

Vor knapp einem Jahr tippten die Mannen des Insignia-Teams die ersten Berichte und siehe da – es machte nicht nur den Ingenieuren, sondern auch den Lesern Spaß. Unsere Blogger lieferten 77 Geschichten sowie fast 180 Bilder und Videos. Mit der rasch wachsenden Blog-Gemeinschaft entstanden rege Diskussionen. Sie berichteten von Dolomiten-, England- und Schweden-Testfahrten, filmten, wie Autos voller Messtechnik ferngesteuert gegen Bordsteine rutschten, erklärten denkendes Licht und intelligente Warnpiepser, philosophierten über Farben und Formen und jubelten über die „Auto des Jahres“- Trophäe.

Jetzt ist mit dem Sports Tourer die dritte Insignia-Version auf dem Markt. Ein guter Zeitpunkt, etwas Neues anzupacken. Die nächste Astra-Generation steht in den Startblöcken – und wieder hat sich ein Experten-Grüppchen gefunden, das uns via Blog an der finalen Entwicklungsphase teilhaben lässt.

Vor dem Rüsselsheimer Adam-Opel-Haus war der Moderator in diesen Tagen Zeuge eines besonderen bloghistorischen Moments: Alex Regné Gläser, Insignia-Blogger der ersten Stunde, überreichte seine magische Tastatur an Uwe Müller (im Foto rechts), der damit gleich den ersten Beitrag im Astra-Blog verfasste. Der neue Blog hat ein neues Layout (Uwe ist Designer, der mag es gerne etwas schicker) orientiert sich aber ansonsten am bewährten Konzept.

Wäre schön, wenn uns die Freunde des Insignia-Blogs, dessen Kommentarfunktion nun nach über 3.000 Einträgen geschlossen wird, gewogen bleiben und auch mal beim neuen Astra-Blog vorbeischauen.

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boerner

Stimmig muss es sein

Andreas Börner - Donnerstag, 22.01.2009

Auf die vielen Fragen, Tipps, Anregungen und Wünsche, die meinem ersten Beitrag hier im Blog folgten, möchte ich gern eingehen.

Wenn man ein gutes Produkt realisieren will, muss man den Mut haben zu fokussieren. Ein gutes Auto zeichnet sich nicht unbedingt dadurch aus, dass es mit einer Ansammlung von Ausstattungsdetails das Angebot der Konkurrenz übertrifft. Viel wichtiger ist ein stimmiges Gesamtpaket. Wirklich herausragende Highlights müssen sich harmonisch in dieses Konzept einfügen. Beim Insignia haben wir entschieden, Highlights in den Gebieten „aktive Sicherheit“, „Fahrdynamik“ und „Fahrfreude“ zu setzen. Da bietet der Insignia Technologien auf einem Niveau, das von den Wettbewerbern nicht erreicht wird. Ich sage nur: Adaptives Fahrlicht AFL+, FlexRide, Adaptiver 4×4 Allradantrieb mit Adaptivem Sportdifferenzial, Premiumsitz mit AGR-Gütesiegel

Darüber hinaus hatten wir von Beginn an das Qualitätsempfinden im Blick. Das drückt sich auch in dem Innenlichtpaket aus, das ab „Edition“ Serie ist. Da haben wir mit Ambientelicht im Dachhimmel für Vorder- und Rücksitze sowie in den vorderen Türtaschen, dazu Fußraumbeleuchtung, Pfützenlicht und beleuchteten Make-up-Spiegeln mehr zu bieten als die Konkurrenz.

Opel Insignia mit FlexRide-Fahrwerk Opel Insignia mit Adaptivem 4x4-Allradantrieb

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boerner

Reifeprüfung

Andreas Börner - Freitag, 16.01.2009

Im Blog kam die Frage auf, welchen Weg neue Technologien wie AFL+ von der Idee bis zum bestellbaren Feature nehmen. Welcher Prozess läuft da also ab?

Alle beteiligten Bereiche bei Opel können Anregungen geben, welche neuen Technologien sie für sinnvoll halten. Arbeitsgruppen mit Experten aus den Fachabteilungen bewerten die „Wunschzettel“ im Hinblick auf Kundenrelevanz, technische Umsetzbarkeit (Zeit und Kosten), Kundenpreis und mögliche Stückzahlen. So entsteht eine Rangfolge – und Technologien mit hoher Priorität werden genauer unter die Lupe genommen.

Dazu erstellt die Vorausentwicklung technische Konzepte und nimmt Kontakt mit möglichen Zulieferern auf. Das Marketing wertet vorhandene Kundenbefragungen aus oder führt – falls nötig – neue durch. Dann werden mögliche Einführungsstrategien erarbeitet und eine detaillierte wirtschaftliche Bewertung vorgenommen. Die finale Entscheidung zur Einführung einer neuen Technologie treffen die Führungskräfte in den Produktgremien.

Schließlich ist es Aufgabe der Produktentwicklung, diese Technologien zur Serienreife zu entwickeln und in eine Modellreihe wie den Insignia zu integrieren. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt in den Katalog.

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